Wahlkampf in Straßwalchen

Reizthema "Hallenbad"

Wahlkampf in Straßwalchen

Ortschef Friedrich Kreil von der ÖVP tritt nicht mehr an. 4 Kandidaten buhlen nun um das Bürgermeister-Amt. Neben dem Verkehr ist auch das Thema „Hallenbad“ brisant. SPÖ-Kandidatin Tanja Kreer spricht sich ganz klar für ein Hallenbad in der Region aus. Für sie gehe es nicht nur darum, Kindern das Schwimmen beizubringen, sondern auch neue Sportmöglichkeiten zu schaffen. Auch zur Umsetzung für physiotherapeutische Maßnahmen - speziell für ältere Personen - sei ein Hallenbad nutzbar.  

Johannes Baumann von der ÖVP findet die Idee zwar grundsätzlich gut, aber, das sei ein „Kostenfaktor“. Dafür brauche es ein „Konzept dahinter“. Er denke nicht, dass ein „Hallenbad bald komme“, so Baumann. 
 
Stattdessen solle der Nahverkehr ausgebaut werden, damit vor allem Ältere leichter zu den bereits bestehenden Hallenbädern wie zum Paracelsus-Bad in der Stadt Salzburg oder nach Freilassing gelangen können. Zudem sind Baumann eher die Bereiche „Bildung“, „Familien“ und „Verkehr“ ein Anliegen.
 
Einem Hallenbad sehr kritisch gegenüber steht der FPÖ-Kandidat Josef Pinter. Man könne sich so ein „Hallenbad“ nicht leisten, das Projekt würde ein Loch in die Gemeindekasse reißen, sagt Pinter. – Was ein Hallenbad betrifft, will sich aktuell Liselotte Winklhofer von der Liste Straßwalchen nicht auf eine Position festlegen. Sie möchte erst eine Studie des Regional-Verbandes abwarten, was solch ein Hallenbad kosten würde und wie der Finanzierungsschlüssel zwischen den Gemeinden, die sich am Bau beteiligen, aussehen würde. Diese Studie würde erst nach der Wahl veröffentlicht werden. Grundsätzlich sieht Winklhofer aber einen Vorteil darin, dass Schüler „nicht so weit fahren“ müssten, sondern ein Schwimmbad im Ort nutzen könnten.
 
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