Viele Schlaglöcher nach strengem Winter

Straßenschäden

Viele Schlaglöcher nach strengem Winter

Nach dem Winter werden oft die Straßenschäden sichtbar, die durch die Kälte entstanden sind. Für Autofahrer ist das vor allem eines: Ärgerlich.

Wenn der Frühling naht und der letzte Schnee geschmolzen ist, dann wird auf den Straßen sichtbar, was die Kälte angerichtet hat. Heuer gibt es aufgrund des harten Winters besonders viele Schäden. Viele Risse und Schlaglöcher zieren das Straßenbild und für Autofahrer ist das vor allem eines: Ärgerlich. Denn durch die teils tiefen Löcher können durchaus auch Schäden am Fahrzeug entstehen.

Grund für das Entstehen dieser Schäden auf der Straße ist die Feuchtigkeit, die in die bereits vorhandenen Risse eindringt. Gefriert dieses Wasser durch die Kälte, wird der Asphalt aufgesprengt und es entstehen tiefe Furchen, bis hin zu Schlaglöchern. Autofahrer, die durch ein solches Schlagloch fahren, finden danach oft einen Schaden, wie einen geplatzten Reifen, an ihrem Fahrzeug vor. Hier stellt sich dann die Frage, wer die Schuld für den entstandenen Schaden trägt. Oft enden solche Vorfälle auch vor Gericht.

Zu wenig Budget für Sanierungen

Der ÖAMTC kritisiert aber nun, dass der Zustand der Straßen in Salzburg generell schlecht sei, hier dürfe jetzt nicht gespart werden. In einem Rechnungshofbericht wird empfohlen pro Jahr 70 Straßenkilometer zu sanieren, um den Status quo zu erhalten. Das wird allerdings nicht gemacht, sagt ÖAMTC Expertin Aloisia Gurtner: „Man hat zum Beispiel im Vorjahr lediglich 42 Straßenkilometer saniert und das rächt sich jetzt, wie man heuer sieht. Langfristig gesehen wird uns das Sparen am falschen Platz noch sehr, sehr teuer zu stehen kommen, denn je länger man mit Reparaturen zuwartet, desto kostenintensiver wird die Sanierung werden."

Verkehrslandesrat Hans Mayr versteht die Kritik, dem Land aber seien finanziell die Hände gebunden. Für Straßensanierungen werden heuer vom Land 8,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, so Mayr. „Rund 25% der Landesstraßen sind in einem schlechten beziehungsweise sehr schlechten Zustand und das wird sich nicht verbessern, weil einfach mehr Geld dafür nötig wäre. Und das ist das Problem, das alle Bundesländer haben, dass einfach die Zweckbindung der Einnahmen aus dem Straßenverkehr irgendwann im Jahr 2007 glaube ich aufgehoben wurde."

Andere Bundesländer würden darunter noch stärker leiden als Salzburg, so Mayr. 

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