Ausreisetests

Ausfahrtsbeschränkungen

Verlängerung in Hallein bis 16. Mai fix

Normalerweise wären die Ausfahrtsbeschränkungen in Hallein am 09. Mai ausgelaufen.

Eigentlich hätten die Beschränkungen mit 9. Mai um 24 Uhr auslaufen sollen. Aber: „Die Zahlen sind gesunken, aber immer noch zu hoch“, hieß es seitens des Landes am Donnerstagvormittag. Derzeit gibt es in Hallein 172 aktiv Infizierte.

Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) erfuhr per Anruf von Landeshauptmann Haslauer (ÖVP) von der Verlängerung der Maßnahmen. „Aus meiner Sicht ist es unverständlich, das habe ich dem Landeshauptmann auch so gesagt.“ Der Bürgermeister will nun dafür sorgen, dass das derzeitige Testangebot aufrechterhalten wird und auch ein Testen am Sonntag weiterhin möglich bleibt.

„Die Zahl der Neuinfektion ist eindeutig noch auf einem zu hohen Niveau“, erklärt Landeshauptmann Wilfried Haslauer den Grund für die Verlängerung in Hallein und die neuen Maßnahmen in Oberalm, die heute in Absprache mit den Gesundheitsbehörden beschlossen wurden. „Die bisherigen lokalen Ausfahrtsbeschränkungen im Gasteinertal, im Großarltal, in Straßwalchen, Muhr und Radstadt haben gewirkt, in Hallein und Oberalm wollen wir diesen Effekt auch erreichen und absichern“, so Haslauer, der heute die Bürgermeister Halleins und Oberalm über die Verlängerung und verschärften Maßnahmen informiert hat.

Hohe Sieben-Tages-Inzidenz

Auch wenn die Zahlen zuletzt leicht zurückgehen, ist die Sieben-Tages-Inzidenz in Hallein mit 412 (Stand heute, 8.30h) und in Oberalm (448) überdurchschnittlich hoch. In Puch beträgt sie 233, in Kuchl 108. „Vor allem in Hinblick auf die bevorstehenden Öffnungsschritte ab 19. Mai müssen wir die Zahlen noch weiter senken“, betont Haslauer.

Kuchl, Oberalm, Puch weiter im Fokus

Die verpflichtenden Ausfahrtstests in Hallein und Oberalm enden aus derzeitiger Sicht am 16. Mai um Mitternacht. Zusätzlich weiter aufrecht bleiben auch die verschärften Corona-Maßnahmen in den vier Tennengauer Hochinzidenz-Gemeinden Kuchl, Oberalm, Puch und Hallein. Die Kontaktrückverfolgung von positiv Getesteten wird dabei auf 96 Stunden ausgedehnt, die Einhaltung von verhängten Quarantänen wird verstärkt kontrolliert und ein PCR-Test am Ende der 14-tägigen Absonderung von Infizierten ist Pflicht.

Quelle: Land Salzburg