Gericht Hammer Richter Urteil

Prozess

Verhandlungen zur ASKÖ-Affäre

Nach einer langen Pause samt Richter-Wechsel wird heute in der ASKÖ-Affäre weiterverhandelt. Drei ehemalige Funktionäre des Sportverbandes stehen erneut wegen Untreue und Betrugs vor Gericht.

2012 ist der Skandal beim Sportverein geplatzt. Das beschuldigte Trio soll laut Staatsanwaltschaft den Verein um mehr als 100.000 Euro geschädigt haben. Es geht dabei um dubiose Geldflüsse für einen Sportbauernhof im Innviertel. So sollen etwa Einbauten über die ASKÖ verrechnet worden sein, die im privaten Gebäude des damaligen Präsidenten gestanden sein sollen. Rechnungen sollen laut Anklage doppelt eingereicht worden sein, um Förderungen von Stadt und Land zu bekommen. Beim Prozessstart vor einem Jahr beteuerten die drei Angeklagten ihre Unschuld. Damals ist der Prozess nach mehreren Verhandlungstagen aber vertragt worden.

Ein Gutachten wurde nun noch eingeholt und eine Zeugin muss noch einvernommen werden. Die ASKÖ hat inzwischen die zu Unrecht erhaltenen Förderungen zurückbezahlt.

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