03. Oktober 2017 11:01
Spur der Verwüstung:
Vandalen wüteten in Volksschule
Einbrecher haben die Volksschule Gnigl verwüstet. 20 Klassenräume und das Konferenzzimmer wurden durchwühlt.
Vandalen wüteten in Volksschule
© Stadt Salzburg

Zurück in die Schule geht es heute für die Kinder in der Volksschule in Salzburg Gnigl. Nachdem unbekannte Täter die Schule verwüstet haben, war gestern schulfrei. Lehrer, Eltern, Hausmeister und Reinigungskräfte haben zusammengeholfen und die Schule bis am Abend aufgeräumt.

Die Polizei sucht weiter fieberhaft nach den Tätern. Derzeit läuft die Spurenauswertung. Ermittelt wird zwar in alle Richtungen – aber die blanke Zerstörungswut dürfte den Tätern jedenfalls wichtiger gewesen sein, als das Ziel an Geld zu kommen. Denn erbeutet haben sie, wenn überhaupt, nur wenig. Polizeisprecher Hans Wolfgruber: "Nach ersten Erkenntnissen sind kleine Geldbeträge weggekommen, wobei man nicht sicher sagen kann ob das Geld wirklich mitgenommen wurde oder ob es im Zuge der Verwüstung verschwunden sind."

Die Täter haben unter anderem Türen durchgebohrt und Scheiben eingeschlagen. Bis der Normalzustand wieder hergestellt ist, wird es noch einige Tage dauern.

Beschädigte Türen und Fenster werden dazu vorerst provisorisch abgeklebt, umgestoßene bzw. herausgerissene Regale wieder aufgestellt, zerstörte Computer umgehend ersetzt. Den Grund für den nächtlichen Vandalen-Akt, bei dem 20 Klassenräume und das Konferenzzimmer devastiert wurden, ermittelt aktuell die Polizei.

Das Gnigler Schulgelände ist zurzeit ja eine Großbaustelle: Denn dort errichtet die Stadt Salzburg ja den neuen „Bildungscampus“, in dem Schule und Kindergarten in einem neuen, großen Gebäude zusammengelegt werden.