Unmut bei Tourismus und Gastro

Neue Corona-Regeln

Unmut bei Tourismus und Gastro

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ÖHV-Vize: Schaden ist enorm und schon eingetreten

Die neuen Verschärfungen der Corona-Regeln stößt bei der Gastronomie und beim Tourismus auf großes Unverständnis. Die Branchen fürchten massive Umsatzeinbußen und eine Stornowelle. Wie am gestrigen Mittwoch verkündet wurde, wird wegen der bevorstehenden Omikron-Welle die Sperrstunde in der Gastronomie auf von 23 Uhr auf 22 Uhr vorverlegt. Zudem wurden Großbritannien, Norwegen, Dänemark und die Niederlande zu Virusvariantengebieten erklärt.

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein solle sich überlegen, "ob er nicht zu seinem angestammten Amt zurückkehrt und das Ministeramt sein lässt und es jemandem anderen übergibt, der das sicher besser machen könnte," sagte der WKÖ-Obmann der Gastronomie, Mario Pulker, am Donnerstag im Ö1-Morgenjournal des ORF-Radios.

"Der Schaden ist enorm und er ist auch schon eingetreten", sagte auch Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) Walter Veit. Die Stornowelle sei bereits im Rollen, da mit der gestrigen Entscheidung des Beratungsgremiums Gecko für den Tourismus wichtige Herkunftsländer zu Variantengebieten erklärt wurden. Aus Variantenstaaten kann man nur mit drittem Stich ohne Quarantäne einreisen. Beide Branchenvertreter sprachen sich für eine Aufstockung der Hilfsmaßnahmen seitens der Regierung aus.

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