Prozess

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Syrer als Wachsoldat bei IS

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wird heute der Prozess gegen einen 23-jähriger Syrer wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung fortgesetzt.

Im September 2015 wurde der Syrer in einem Flüchtlingsquartier in der Stadt Salzburg festgenommen. Vor seiner Festnahme soll er in der Flüchtlingsunterkunft detailliert über seine Zeit beim IS erzählt haben. Laut Anklage soll der 22-Jährige Ahmad Al I. in Syrien für den IS als Wachsoldat und bewaffneter Kämpfer gedient haben. Ermittler haben auf seinem Handy und in sozialen Medien zahlreiches Material gefunden, das die Vorwürfe bestätigt. Am ersten Prozesstag im Oktober bekannte er sich nicht schuldig, er wisse eigentlich nichts über den IS. Auch ein Zeuge wurde vernommen, er berichtete, dass der Angeklagte syrischen Regierungssoldaten gewaltsam Diesel injiziert haben soll.

Heute sollen weitere Zeugen befragt werden. Bei einer Verurteilung drohen dem Syrer bis zu zehn Jahre Haft.

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