Stichwahl in 11 Gemeinden

Es wird spannend

Stichwahl in 11 Gemeinden

Da es sich dabei hauptsächlich um große Gemeinden handelt, betrifft das immerhin 41,6 Prozent der Wahlberechtigten des ersten Wahlgangs.

In Bad Hofgastein, Elsbethen, Hallein, Mattsee, Oberalm, Oberndorf, Seekirchen, St. Johann, Straßwalchen und Zell am See wird am Sonntag erst entscheiden wer Bürgermeisterin oder Bürgermeister wird. Und natürlich in der Stadt Salzburg. Wieder treffen ÖVP Bürgermeister Harry Preuner und SPÖ-Vize Bernhard Auinger hier in der Stichwahl aufeinander. Aber auch in einigen Gemeinden wird’s richtig spannend.

In acht der elf Gemeinden sind die ÖVP- und SPÖ-Kandidierenden in die Stichwahl gekommen. In Elsbethen kommt es zum Duell ÖVP gegen die Wählergemeinschaft für Elsbethen. In St. Johann im Pongau fordert die FPÖ die ÖVP heraus, hier muss überraschend Gemeindeverband Präsident Günther Mitterer in die Stichwahl.

Straßwalchen ist mit dem Duo SPÖ gegen Liste Straßwalchen die einzige Gemeinde mit Stichwahl ohne ÖVP-Beteiligung. Hier gehen zwei Frauen in die Stichwahl.

Die 38-jährige Tanja Kreer von der SPÖ hat um fast 400 Stimmen mehr bekommen als Vizebürgermeisterin Liselotte Winklhofer von der Liste für Straßwalchen.Doch Aufgeben ist keine Option:

"Natürlich ist es nicht einfach, so einen Abstand aufzuholen, doch wir werden alles mobilisieren um weitere Stimmen zu bekommen."

Doch Kreer will sie sich nicht auf dem Polster ausruhen und meint:

"Ich geh mit einem positiven Gefühl in die Stichwahl. Ich beziehe von keiner Partei Stimmen sondern werde wieder von Haus zu Haus gehen um mit den Leuten persönlich zu sprechen."

Auch in Elsbethen und Oberndorf geht eine Frau in die Stichwahl. Wobei in Oberndorf Georg Djundja von der SPÖ die bessere Ausgangslage hat. Ihm haben nur 99 Stimmen zur absoluten Mehrheit gefehlt.

"Ich geh sehr optimistisch in den Sonntag hinein, denn es geht bei dieser Stichwahl nicht darum, wer die meisten Plakate aufhängt, sondern wer das Ohr bei den Menschen hat und sich ehrlich für die großen als auch die kleinen Anliegen interessiert." sagt er dazu.

Sabine Mayrhofer von der ÖVP ist aber dennoch zuversichtlich: "Eine Aufholmöglichkeit ist auf alle Fälle gegeben, da ein Stimmen Potential von 12,7% wieder am Markt ist und die werden wir versuchen, zu überzeugen."

Spannend wird es auch in der zweitgrößten Stadt des Landes. Nach 20 Jahren könnte die frühere SPÖ Hochburg Hallein wieder gedreht werden. In der Gemeindevertretung wurde die SPÖ bereits wieder zur stärksten Kraft gewählt. Im ersten Wahldurchgang lag SPÖ Kandidat Alexander Stangassinger 70 Stimmen vor dem amtierenden ÖVP Bürgermeister Maximilian Klappacher.

Ähnlich wie in Hallein verhält es sich auch in Zell am See. Die Stadt war jahrzehntelang fest in der Hand der SPÖ. Vor zehn Jahren hat die ÖVP dann den Bürgermeister-Sessel erobert. Im ersten Wahlgang hat der amtierende ÖVP-Bürgermeister Peter Padourek 46,2 Prozent dem Stimmen erreicht. Neben Gesprächen mit den Bürgern gibt es auch Unterstützung aus der Landes bzw. Bundesregierung noch vor der Wahl.

"Es stehen große Projekte in Zell am See an und dazu braucht man die Kontakte zur Landespolitik. Stefan Schnöll, Maria Hutter und Elisbeth Köstinger gehören zu den Kontakten, die wir dazu auch haben, um diese Projekte zu realisieren." sagt Padourek.

Sein SPÖ-Mitbewerber Andreas Wimmreuter blieb dem amtierenden Bürgermeister aber mit 40,8 Prozent auf den Fersen. In Stichwahlen gewinnt übrigens meister der Favorit. In bisher 52 Stichwahlen gewann nur sieben Mal der im ersten Wahlgang Zweitplatzierte.

Wahlschluss ist am Sonntag in der Stadt Salzburg um 16 Uhr, dann wird es rasch auch einen ersten Trend geben. Mit Antenne Salzburg seid ihr am Wahlsonntag bestens informiert. In einer großen Wahlsondersendung ab 13 Uhr.

Alle weiteren Antenne Salzburg Nachrichten, findet ihr hier:

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