SPÖ will jetzt Kosten rückerstatten!

Umstrittene Pendlermaut

SPÖ will jetzt Kosten rückerstatten!

Mit den Stimmen von SPÖ, Bürgerliste und der Liste „Bürger für Salzburg“. Für Stadt Salzburger wird es Ausnahmegenehmigungen fürs Parken geben. Und da lässt jetzt SPÖ-Klubobmann Bernhard Auinger mit einem neuen Vorschlag aufhorchen. Eine Ausnahmegenehmigung kostet für zwei Jahre 80 Euro. Diese Kosten will Auinger den Stadt Salzburgern rückerstatten. "Wir haben immer gesagt, wir wollen das Geld ja nicht im Budget haben, sondern es für die Förderung des öffentlichen Verkehrs verwenden. Mein Antrag zielt darauf ab, dass die Stadtbevölkerung, die eine Ausnahmegenehmigung braucht, beim Kauf eines Jahrestickets für den öffentlichen Verkehr, diese 80 Euro wieder zurück bekommt", erklärt Auinger.

Regelungen auch für Handwerksbetriebe

Auch für Handwerksbetriebe, die im ganzen Stadtgebiet unterwegs sind, soll es eine eigene Regelung geben. Damit sich die Betriebe nicht für jede Parkzone eine Ausnahmegenehmigung kaufen müssen, soll es hier pro Firmenfahrzeug eine Pauschale fürs gesamte Stadtgebiet geben.

Indessen stößt die Salzburger Pendlermaut auch unseren bayerischen Nachbarn sauer auf. Tagtäglich sind vor allem viele Freilassinger in Salzburg mit dem Auto unterwegs. Bürgermeister Josef Flatscher versteht die Welt nicht mehr. "Früher nannte man das Raubrittertum, ich kann das ganze einfach nicht verstehen. Ich glaube, dass der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ganz wichtig ist", so Flatscher.

Geplant sind bis zu 6 neue Parkzonen. Mit 1. Jänner ist Parken dann zunächst in Salzburg Süd kostenpflichtig und zwar für alle jene, die keine Ausnahmegenehmigung haben, wie etwa Bewohner oder Schichtarbeiter. Dann soll alle 4 Monate eine weitere Zone dazukommen.

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