Schwierige Hangsicherung in Thumersbach

Zell am See nach Mure

Schwierige Hangsicherung in Thumersbach

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit im Pinzgau: Mit Hochdruck wird seit dem Murenabgang in Thumersbach am Mittwoch in Zell am See an der Sicherung des Hanges gearbeitet. Und das unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, weil jederzeit eine neue, großflächige Mure abgehen könnte. Die Feuerwehr hat eigene Warnposten am oberen Bereich der Straße eingerichtet und löst sich mit dem Bundesheer ab. Aktuell wird unter Hochdruck an einem großen Auffangbecken gebaut, so der Katastrophenschutzreferent, Manfred Pongruber:

„Weil man einfach schauen muss, dass eine weitere Durchfeuchtung des Hanges nicht gegeben sein darf. Also wie gesagt je mehr Wasser da jetzt reinkommt, Wasser ist da Schmiermittel für diese Mure, desto schneller ist dieser Prozess zu erwarten. Man weiß eben nicht wie die Wetterentwicklung ist, jetzt über die nächsten Tage hinweg.“

Sorgen macht den Experten der ab morgen angekündigte Föhn im Pongau und auch Pinzgau. Dieser wird die Schneeschmelze begünstigen und dadurch müssen die Böden wieder mehr Wasser aufnehmen. Wenn diese den Sättigungspunkt erreichen, drohen wieder neue Murenabgänge, so die Experten. Neben dem Pinzgau ist auch die Gemeinde Hüttschlag im Pongau schwer getroffen. Zugemurte Häuser und Straßen müssen hier mit schwerem Gerät wieder freigeräumt werden. In Bad Hofgastein bleiben bis zum Wochenende 22 Häuser evakuiert.

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