Corona-Alarm in Österreich: Intensivstationen bis zu 91 Prozent voll | Situation in Spitälern wird immer prekärer

Weitere Maßnahmen

Salzburg will die Spitäler entlasten

Dritte Dosis schon nach vier Monaten / Transferstation und weitere Maßnahmen entlasten die Spitäler.

„Die Covid-Lage ist ernst, sehr ernst. In Absprache mit allen Beteiligten habe ich daher veranlasst, dass wir erstens die Spitäler sehr rasch entlasten und zweitens die Auffrischungsimpfung in Salzburg schon vier Monate nach der zweiten Dosis realisieren. Beide Maßnahmen haben zum Ziel akut und auch in weiterer Folge die Gesundheitsversorgung im Bundesland sicher zu stellen“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Mit fünf schnell umsetzbaren und effizienten Maßnahmen werden die Spitäler, die durch den sprunghaften Anstieg der Covid-Patienten in den Krankenhäusern überlastet sind, entlastet und daher die Versorgung für alle weiter abgesichert.

Transferstation im Bereich der Salzburger Landeskliniken für stationäre Covid-Patienten, die zwar noch Corona-positiv sind, aber aus verschiedenen Gründen noch nicht nach Hause können und betreut werden müssen.
Eine zusätzliche Reha-Anstalt entlastet die Krankenhäuser, sie nimmt Patienten auf, die keine stationäre Betreuung in den Spitälern brauchen und nicht zu Hause versorgt werden können.
In enger Abstimmung mit der Ärztekammer wird eine Dezentralisierung der Behandlung von Covid-Patienten durchgeführt werden.
Die Auffrischungsimpfung wird in Salzburg bereits vier Monate nach der zweiten Dosis für alle ermöglicht. Da die Wirkung des Impfstoffes nach vier bis sechs Monaten stark nachlässt, wird die Auffrischunfgsimpfung schwere Verläufe verhindern und auch so die Spitäler entlasten.
Die Impfkapazitäten von Montag bis Sonntag und in jedem Bezirk werden mit und ohne Anmeldung noch einmal aufgestockt. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Salzburger und Salzburgerin eine Impfung erhält.