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Salzburg fordert weitere Lockerungen

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Landeshauptmann will Stufenplan

Landeshauptmann Wilfried Haslauer betonte am Donnerstag zum Thema Corona-Maßnahmen: „Ich denke, es ist Zeit für eine neue Bewertung. Die Maßnahmen wurden für Delta gemacht, aber Omikron hat die Regeln verändert. Diese Variante ist zwar weitaus infektiöser, aber weitaus weniger Menschen müssen auf die Intensiv- oder auch Normalstation in den Spitälern. Ich möchte daher, dass sehr bald sowohl geimpfte als auch ungeimpfte Personen wieder einkaufen gehen dürfen. Das würde für den Handel 3G statt 2G bedeuten und ganz ähnlich sehe ich es für die körpernahen Dienstleister“, so Haslauer.

FFP2-Maske wirksam

Begleitet sollten laut Haslauer die Lockerungen von der FFP2-Maskenpflicht werden. „Sie ist ein probates Mittel, um Infektionen bestmöglich zu vermeiden, das bestätigen uns Experten immer wieder“, so der Landeshauptmann. In weiterer Folge und bei fallenden Infektionszahlen möchte er einen Stufenplan der Maßnahmenlockerung, zuerst mit 3G in Gastronomie und Hotellerie sowie der Sperrstunde um 23 statt um 22 Uhr. Wichtig ist dabei, dass es sich um bundeseinheitliche Regeln handelt und sich die Menschen auskennen“, betont Haslauer.

Die Impfung schützt

In Abstimmung mit Medizinern und Experten betonte Haslauer am Donnerstag neuerlich: „Die Corona-Schutzimpfung ist wichtig, sie bewahrt vor einem schweren Krankheitsverlauf. Die Wahrscheinlichkeit, nach einer Auffrischung im Spital oder gar auf der Intensivstation behandelt werden zu müssen, ist sehr gering“, so Haslauer und er fügt hinzu: „Wenn wir auch im kommenden Herbst unsere Freiheiten und unser Leben, wie wir es gewohnt sind, zurück haben wollen, ist eine hohe Durchimpfungsrate unerlässlich.