Parkplatzvermieter reiben sich schon die Hände

Die Profiteure der Pendlermaut

Parkplatzvermieter reiben sich schon die Hände

Ein Jahresparkticket um bis zu 700 Euro für Pendler, die ihr Auto in der Stadt Salzburg parken wollen. Das ist die Idee von Salzburgs SPÖ-Bürgermeister Heinz Schaden und Verkehrsstadtrat Johann Padutsch. Doch nicht nur für die Stadt Salzburg würden dadurch die Kassen klingeln. ÖAMTC-Direktor Erich Lobensommer befürchtet im Antenne-Exklusiv-Interview, dass auch Vermieter privater Parkplätze in der Stadt vom Pendlerticket profitieren werden.

Parkplätze um 30 Prozent teurer

„Ich halte es für durchaus denkbar, dass viele private Parkplatz- und Garagenplatzbetreiber das zum Anlass nehmen, die Preise anzuheben, weil die Nachfrage dementsprechend hoch sein wird“, so Lobensommer. Denn selbst wenn Autofahrer die Pendlermaut von bis zu 700 Euro im Jahr bezahlen, haben sie keinen fix zugewiesenen Parkplatz in der Stadt Salzburg. Das würde die Nachfrage nach privaten Stellplätzen unter anderem in Tiefgaragen erhöhen. Die Vermieter würden wohl an der Preisschraube drehen. "Ich rechne mit einer Teuerung von bis zu 30 Prozent", sagt der ÖAMTC-Chef.

"Pendlermaut ist ein Schnellschuss"

Die geplante Pendlermaut bezeichnet Lobensommer als "undurch­dach­ten Schnellschuss". Anstelle einer Pendlermaut fordert der ÖAMTC den Ausbau der Park-And-Ride-Plätze samt guter Öffi-Anbindungen.

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