Omikron Corona Test

Omikron

Neuinfektionen in Salzburg steigen

Noch wirkt sich die Entwicklung nicht auf die Spitäler aus, allerdings findet das immer zeitversetzt statt.

Es war nur eine kurze und leichte Verschnaufpause, die das Corona-Virus den Salzburgerinnen und Salzburgern, dem Contact Tracing, der Testinfrastruktur und den Spitälern gegönnt hat. Die hoch ansteckende Variante Omikron macht bereits mehr als die Hälfte der Neuinfektionen aus. Bis dato gibt es bereits 875 bestätigte Fälle in Salzburg. Insgesamt gab es von gestern auf heute 303 Neuinfektionen, die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 382,9. 52 Covid-Patienten werden im Spital behandelt, 18 davon auf der Intensivstation.

Filipp: „Omikron trifft ungeimpfte Personen.“

Nicht nur, dass Omikron laut Experten ungeimpfte Personen ungeschützt trifft, auch die 7-Tage-Inzidenz steigt bei den nicht vollimmunisierten Personen wieder weitaus stärker an als bei den geimpften. „Nachdem durch die insgesamt sinkenden Inzidenzen auch jene der Ungeimpften gesunken ist, steigt sie nun wieder exponentiell an. Zum Vergleich: Derzeit beträgt die 7-Tage-Inzidenz bei den vollimmunisierten Personen nur 160, bei den ungeimpften 960“, so Gernot Filipp, Leiter der Landesstatistik.

Juhasz: „Die Prognosen treten ein.“

Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz sieht die Prognosen jedenfalls bestätigt. „Es scheint zwar, dass Omikron eher mildere Krankheitsverläufe mit sich bringt, aber bei vielen Infektionen wächst auch die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder mehr Covid-Patienten in den Spitälern gibt. Ich kann es nur wieder betonen: Die Impfung bewahrt sehr gut davor, im Spital behandelt werden zu müssen. Vor allem die Auffrischungsimpfungen schützen auch gegen Omikron.“