Maßnahmen gegen Verkehrschaos

Mehr Busspuren, Park-and-Ride-Ausbau und Eilkurse

Maßnahmen gegen Verkehrschaos

Im vergangenen Herbst wurde eine Arbeitsgruppe mit Beamten von Land und Stadt Salzburg, politischen Vertretern, dem Salzburger Verkehrsverbund und der Salzburg AG eingerichtet um konkrete Maßnahmen gegen das Verkehrschaos in Salzburg zu erarbeiten. Heute wurden nach der letzten Verhandlungsrunde erste Details präsentiert. So soll der öffentliche Verkehr durch optimierte Ampelanlagen und weitere Busspuren in der Stadt beschleunigt werden. Verkehrsstadtrat Johann Padutsch: „Es wird in der Sterneckstraße eine neue Busspur geben, in der Petersbrunnstraße wird die Busspur verlängert auch in der Schallmooser Hauptstraße kommt im Frühjahr eine Busspur.“

Halbstundentakt und Eilkurse bei Linien 120 und 130

Auch die Umlandgemeinden sollen besser an die Stadt angebunden werden. Bei den Regionalbus-Linien 120 (Salzburg – Elixhausen – Obertrum – Seeham – Mattsee) und 130 (Salzburg – Eugendorf – Henndorf – Neumarkt – Straßwalchen) wird es ab Dezember 2017 einen Halbstundentakt geben. Bei beiden Linien werden dann auch vier Eilkurse je Richtung geführt: bei der Linie 120 über den Autobahnanschluss Salzburg Nord über Salzburg Mitte bis zum Hauptbahnhof und bei der Linie 130 über den Autobahnanschluss Eugendorf über Salzburg Mitte ebenfalls bis zum Hauptbahnhof. "Die Eilbuslinien über die Autobahn verkürzen die Fahrtzeit in die Stadt deutlich und sind ein Quantensprung für den öffentlichen Verkehr aus dem Umland in die Landeshauptstadt", erklärte etwa Elixhausens Bürgermeister Markus Kurcz.

Grödig wird in das Obusnetz eingebunden

Für eine bessere Anbindung der Stadtrandgemeinde Grödig kamen die Teilnehmer überein, die Obuslinie 5 ab der aktuellen Endhaltestelle Birkensiedlung bis Mitte 2018 bis zur Ortseinfahrt mit Oberleitung weiterzuführen. Der Abschnitt bis zum Grödiger Gemeindeamt wird mit Obussen mit Akku bewältigt, welche die Salzburg AG derzeit umbaut und testet. Ist dies erfolgreich, ist eine Weiterführung bis zur Untersbergbahn vorgesehen.

Die bestehende Arbeitsgruppe wird Ende Mai weitere Verbesserungsmaßnahmen präsentieren. Die Schaffung von mehreren hundert neuen Park and Ride Parkplätzen und ein besseres Tarifsystem werden nun diskutiert. „Regionstickets müssen kommen damit die Pendler günstig mit einer Jahreskarte in die Stadt pendeln können“, so Verkehrslandesrat Hans Mayr.

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