Die Debatte geht weiter:

Landesregierung diskutiert über Pendlerticket

Das geplante Pendlerticket in der Stadt Salzburg wird heute auch Thema in der Sitzung der Salzburger Landesregierung sein. Die Details sollen zwar erst von der Stadt ausverhandelt werden, doch bis Frühling 2019 soll ja eine flächendeckende Parkregelung eingeführt werden. Das Land wurde bisher über die Pläne laut Verkehrslandesrat Hans Mayr noch nicht informiert. Die Stadt geht ohnehin davon aus, vom Land dafür auch keine Zustimmung zu benötigen, das Land ist da aber anderer Meinung. Mayr ist grundsätzlich für die Maßnahme, doch mit der Ausführung ist er nicht zufrieden: „Im ersten Ansatz kritisiere ich dieses plakative 700 Euro Pendlerticket im Jahr. Das ist im Prinzip schon in irgendeiner Art und Weise eine City-Maut. Meine Version wäre es gewesen, schrittweise Kurzparkzonen und Parkraumbewirtschaftung auszuweiten, sodass sich parallel dazu auch die Kapazität im öffentlichen Verkehr entwickeln kann. Und dann gehört auch darüber nachgedacht, wo man Ausnahmen schaffen muss.“

Diese Ausnahmeregelungen soll es etwa für Pendler, die das Auto für ihren Beruf brauchen, oder für Elektroautos geben, so Mayr. Heute soll es vor allem aber auch um den Ausbau der Buslinien 120,130,140, 150 und der S3 gehen, um für einen möglichen Ansturm bei Einführung des Pendlertickets auch gerüstet zu sein, so der Verkehrslandesrat.

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