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Vertagt auf 10. Mai 2017

IS Prozess wegen Suche nach Entlastungszeugen wieder vertagt

Der Salzburger IS Prozess gegen jene 2 mutmaßlichen Dschihadisten, die Kontakt zu den Paris-Attentätern gehabt haben sollen, wurde vertagt.

Schon am Vormittag ist es am Landesgericht zu Pannen bei der Zeugeneinvernahme in der Video-Konferenz nach Frankreich gekommen. Die beiden Zeugen sind, wie berichtet, selbst in Frankreich inhaftierte, mutmaßliche Terroristen. Sie haben heute allerdings bestätigt, dass der IS im Flüchtlingslager in Salzburg kein Thema gewesen sein soll – haben die Angeklagten damit also entlastet. Dennoch ist es auch heute am Salzburger Landesgericht zu kein Urteil gefallen. Verteidiger Ewald Ullmann begründet, dies im Antenne Interview damit, dass ein 3ter Entlastungszeuge flüchtig sei. „Dieser hätte an und für sich die Ausreise antreten müssen, ist er aber bis gestern nicht. Jetzt ist er zur Fahndung ausgeschrieben worden. Der Erstangeklagt könne bestätigen, dass die Geldbörse nur als Gefälligkeit angenommen wurde und deswegen kann man auf den Zeugen nicht verzichten.“ Aus diesem Grund wurde der Prozess vertagt.

Konkret ist es der 10. Mai, an dem der Prozess dann fortgesetzt werden soll.

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