Investitionsplan beschlossen

Postalm-Krisengipfel

Investitionsplan beschlossen

Eine Million Euro will man in Summe in die Erneuerung der Lifte und eine Beschneiungsanlage investieren. Die Kosten dafür tragen zu je einem Drittel das Land und die Gemeinden, ein Drittel kommt von den Eigentümern und ein Drittel muss durch einen Bankkredit finanziert werden. So wäre der Plan, doch Voraussetzung dafür ist eine gelungene Sanierung, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer: "Nächste Woche geht es dann darum, dass mit den Gläubigern die entsprechenden Quoten ausverhandelt werden. Da haben die Betreiber noch einiges zu tun. Sie haben mit den Grundeigentümern zu sprechen, mit der Postalmstraße auch mit der Hauptbank die Gläubiger ist. Aber wir sind ganz zuvesichtlich, dass das nächste Woche gut über die Bühne gehen wird. Dann ist ein Konzept vorzulegen und dann werden wir Nägel mit Köpfen machen können."

Positive Stimmung nach Gipfel

Auch der Eigentümer Michael Proksch zeigt sich nach dem heutigen Gipfel zufrieden: "Für die Postalm bedeutet das, dass das Licht das es weitergeht noch nicht erloschen ist, sondern wir noch eine Woche Zeit haben an der Sanierung zu arbeiten. Und hoffen, dass es dann vorwärts geht wieder."

Erleichtert ist auch der Strobler Bürgermeister Josef Weikinger: "Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Ergebnis. Ich glaube wir sind einen wesentlichen Schritt weitergekommen und wenn das Bemühen von allen Seiten so ist wie heute dann sehe ich wieder wirklich Zukunft für die Postalm und für unsere Region auch als Skigebiet."

Am Nachmittag ist heute noch ein Termin mit der Raiffeisenbank St. Gilgen geplant. Spannend wird es dann beim Tagsatzungsverfahren in genau einer Woche. Bis dahin muss geklärt werden wie die Schulden beglichen werden.

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