Höchste 7-Tage-Inzidenz in St. Johann im Pongau

Omikron

Höchste 7-Tage-Inzidenz in St. Johann im Pongau

Liegt bereits bei 2.570,3 - Auch Kitzbühel mit Inzidenz über 2.000 - Bundesland Salzburg über 1.000

Bereits zwei Bezirke mit Skigebieten haben eine Sieben-Tage-Inzidenz über 2.000. Am höchsten war sie am Freitag im Salzburger St. Johann im Pongau mit 2.570,3. In Kitzbühel betrug die Sieben-Tage-Inzidenz hochgerechnet auf 100.000 Einwohner am Fenstertag 2.344,0. Salzburg ist auch jenes Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz. Sie ist mittlerweile ebenfalls vierstellig und liegt bei 1.051,5 je 100.000 Menschen, so die Zahlen der AGES.

Die Gemeinde Flachau im Salzburger Pongau schrammte am Freitag fast an der 10.000er-Grenze, die Sieben-Tage-Inzidenz in dem Wintersportort stieg am Freitag auf 9.700 an. Am Fenstertag waren 297 Menschen aktiv infiziert. Der alpine Weltcup-Slalom der Damen, der in der kommenden Woche in der Ortschaft über die Bühne gehen hätte sollen, wurde aufgrund der angespannten Situation mittlerweile nach Schladming verlegt.

Die österreichweite Inzidenz stieg unterdessen bereits auf 490,6 an. Neben den beiden Wintersport-Hotspots verzeichnen zwei weitere Salzburger und ein Tiroler Bezirk Inzidenzen teils deutlich über 1.000. In Tamsweg steckten sich in den vergangenen sieben Tagen hochgerechnet auf je 100.000 Einwohner 1.819,3 Menschen mit dem Coronavirus an. Hallein hatte am Freitag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1.285,4. In Tirol lag auch der Bezirk Landeck mit 1.716,1 deutlich über der 1.000er-Marke. Imst war mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 989,8 noch knapp dreistellig. Das Bundesland Tirol verzeichnete eine Sieben-Tage-Inzidenz von 899,5 je 100.000 Einwohner.

Nach den beiden Hochinzidenz-Ländern reihte sich bereits mit Abstand Wien mit einer Inzidenz von 638,3 auf Platz drei. Dahinter lag Vorarlberg mit 433,3, gefolgt von Niederösterreich mit 357,6 und Oberösterreich mit 350,6 sowie Kärnten mit 315,3. Das Burgenland registrierte am Freitag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 268,9, am geringsten war sie in der Steiermark mit 260,2.