22. Februar 2017 14:46
Prozess
Gnigler-Feuerteufel vor Gericht
Dem mutmaßlichen Feuerteufel von Salzburg-Gnigl wird heute der Prozess gemacht.
Gnigler-Feuerteufel vor Gericht
© oe24

Angeklagt ist eine 41-jährige Serbin. Sie soll sechs Brände im Haus in der Mühlstraße 3 gelegt haben. In jenem Haus, in dem sie zum Tatzeitpunkt selbst Mieterin war. Vier der Brände soll sie an ein und demselben Tag gelegt haben.An jenem 16. März vor knapp einem Jahr soll die Serbin zunächst einen Müllsack angezündet haben. Ihr Mann löschte das Feuer und die Feuerwehr rückte an. Unmittelbar danach soll sie wieder einen Brand gelegt haben. Wieder kam die Feuerwehr. Und während diese noch am Löschen war, soll die Angeklagte zum dritten Mal Feuer gelegt haben. Damit nicht genug hat es an diesem Tag auch noch ein viertes Mal in dem Haus gebrannt. Nur vier Tage später soll die 41-Jährige laut Anklage im Dachgeschoss dann ihre Kleidung angezündet haben. Und in einem weiteren Fall sind Plastikflaschen in Flammen aufge­gang­en. Eine Brandstiftung gibt die Frau zu. Nämlich jene bei der sie von der Überwachungskamera gefilmt wurde. Die Angeklagte behau­ptet, dass sie der Hausverwalter angestiftet hätte, er soll sie laut ihren Aussagen zum Sex gezwungen haben.

Insgesamt hat es sogar elf Mal in dem Haus gebrannt. Aber nur sechs der Brände konnten der Angeklagten durch Zeugenaussagen und gesicherter Spuren zugewiesen werden.

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