Gespräche über Anschlag

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Gespräche über Anschlag

Nach der Razzia in einer Flüchtlingsunterkunft in Fuschl ist für den festgenommenen 25-jährigen Marokkaner die Untersuchungshaft beantragt worden. Er ist derzeit in Verwahrungshaft. Gegen ihn wird wegen des Verdachtes der Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung ermittelt. Das erklärte Staatsanwaltschafts-Sprecher Robert Holzleitner heute. Derzeit laufen noch weitere Einvernahmen und die sichergestellten Gegenstände wie Handys werden noch ausgewertet. Der Asylwerber soll laut Staatsanwaltschaft im November mit anderen Männern über einen „mutmaßlich terroristischen Anschlag“ in Salzburg zwischen Weihnachten und Silvester gesprochen haben. Die Mitbewohner des Verdächtigen wurden mittlerweile in einem Asylquartier in der Stadt Salzburg untergebracht.

Auf Hochtouren laufen auch die Ermittlungen nach dem Anschlag in Berlin. Wie berichtet soll der festgenommene Mann nicht der Täter gewesen sein. Am Montagabend ist ja ein Lkw durch den Weihnachtsmarkt gerast und hat dabei zwölf Menschen getötet. Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka hat heute reagiert und die Landespolizeidirektion angewiesen auf öffentlichen Plätzen erhöhte Präsenz zu zeigen. Auch in Salzburg wird es mehr Polizeipräsenz geben, so Polizeisprecher Michael Rausch im Antenne Interview: „Die Präsenz wird aus diesem Grund an gewissen Punkten erhöht. Hier wird ein Teil für die Bevölkerung sichtbar sein, ein anderer Teil nicht, das heißt, wir sind in Zivil und in Uniform unterwegs. Vor allem am Christkindlmarkt und in der Innenstadt werden wir unterwegs sein.“

Derzeit gibt es zwar keine konkreten Hinweise auf Terrorattacken in Österreich, es gilt aber weiterhin eine allgemein erhöhte Gefahr für ganz Europa, so die Polizei.

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