14. Juli 2017 16:24
Widerstand
Gegen 380 KV-Leitung
Die Gegner der 380KV Leitung fahren heute mit einem Bus zum Höchstgericht nach Wien.
Gegen 380 KV-Leitung
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Alle Hoffnungen ruhen nun auf dem Bundesverwaltungsgericht, das ab heute die Bewilligung in erster Instanz durch das Land Salzburg überprüft. Die Gegner fordern weiter ja ein Erdkabel, der Verbund sagt aber das sei zu teuer und nicht Stand der Technik.

Gegner sind optimistisch

Aus Adnet ist heute Früh um 4.30 Uhr ein Bus mit 65 Sitzplätzen nach Wien aufgebrochen. Bei der Verhandlung mit dabei ist heute auch der Bürgermeister von Koppl Rupert Reischl: „Ich glaube schon dass die Präsenz des betroffenen Bundeslandes wichtig ist und dass man den Ernst der Lage erkennt. Das Verfahren wird völlig neu wiederholt und da haben wir sehr gute Chancen, uns einzubringen. Wir haben viele Schriftsets eingebracht und alle Fachbereiche werden neu überarbeitet. Jetzt geht es darum, ob das Projekt bewilligt wird oder nicht.“

Der Bundesverwaltungsgerichtshof wird die Freileitungs-Bewilligung bis zu acht Tage lang überprüfen.

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