Fachkräftesterben durch Parkgebühren

Verkehr

Fachkräftesterben durch Parkgebühren

Als erstes wird ja Salzburg Süd flächendeckend zur gebührenpflichtigen Kurzparkzone. Wer als Bewohner oder etwa Schichtarbeiter keine Ausnahmegenehmigung hat zahlt 540 Euro für die Jahreskarte, 50 Euro für die Monatskarte. Während einige Firmen schon nach Lösungen für ihre Mitarbeiter suchen, befürchtet die Wirtschaftskammer Salzburg, dass es durch das Pendlerticket zu einem Fachkräftemangel kommt. Innungsgeschäftsführerin von der Salzburger Wirtschaftskammer Maximiliane Laserer kennt die Probleme der Salzburger Fachunternehmen: „Zu mir sind einige Unternehmer gekommen. Ich habe vor allem Unternehmen im technischem Bereich und dem Lebensmittelbereich und hier ist es nicht einfach, gute Fachkräfte zu finden. Und einige Unternehmen haben bereits zu mir gesagt, dem Mitarbeiter selber ist es egal ob er 20 bis 30km aus dem Flachgau in die Stadt Salzburg oder gleichweit nach Braunau in Oberösterreich zur Arbeit fährt. Einziger Unterschied, im Braunau können die Mitarbeiter kostenlos parken.“

Geplant sind in Summe ja bis zu sechs neue Zonen, die bis zum Jahr 2019 alle umgesetzt sein sollen. Am 5. Juli soll der Amtsbericht dazu im Gemeinderat beschlossen werden.

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