EU-Kommission will Streckenmaut

Ab 2025

EU-Kommission will Streckenmaut

Diese Woche präsentiert die Brüsseler Behörde einen Vorschlag für eine Novelle der EU-Maut-Richtlinie. Ab 2025 sollen nicht nur LKW, sondern auch Autofahrer für die gefahrenen Autobahnkilometer in Europa zahlen.

Welche Kosten haben Autofahrer?

Einerseits sollen PKW-Lenker Mauttarife zahlen, die sich aus den anfälligen Kosten für Straßenbau und Straßenerhaltung zusammensetzen. Andererseits können die EU-Länder aber auch noch zusätzliche Zuschläge erheben, wie zum Beispiel für Umweltkosten oder Aufschläge zu Stoßzeiten.

Gründe für Maut

Die EU-Kommission kritisiert, dass ohne eine Veränderung die Klimaziele nicht erreicht werden können, denn den Großteil der CO2-Emissionen (nämlich 60 Prozent) kommen von PKW. Obwohl durch den Autoverkehr zwar weniger Straßenschäden als von Schwerlastern entstehen würden, wären trotzdem PKW die Ursache für zwei Drittel der Folgekosten durch Lärm, Luftverschmutzung, Staus oder Unfälle.

Was sagen die Salzburger?

Die Salzburger sind geteilter Meinung. Die einen sind für eine Streckenmaut, da man sich, wenn man zum Beispiel nur ab und zu kurze Strecken zwischen Österreich und Deutschland mit dem Auto zurücklegt, den Kauf einer Vignette sparen könnte. Gegenargument ist aber auch der Verwaltungsaufwand, den die meisten relativ hoch einschätzen.

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