Entscheidungstag um Skigebiet

Gaissau-Hintersee

Entscheidungstag um Skigebiet

Nachdem das erste Angebot des chinesischen Haupteigentümers mit einer Quote von 20 Prozent für die Gläubiger von den beiden großen Gläubigern (dem Raiffeisenverband und den Bundesforsten) abgelehnt wurde, geht die Verhandlung nun in die zweite Runde.

Am Mittwoch soll nun endlich eine Entscheidung folgen. Beim ersten Mal wurde die Geld-Summenmehrheit nicht erreicht, unter anderem weil auch die Bundesforste und der Raiffeisenverbund nicht zugestimmt haben. Daraufhin wurde die Entscheidung vertagt. Der Haupteigentümer hat das Angebot bereits von 20 auf 30 Prozent erhöht. Der Bürgermeister der Gemeinde Gaissau Andreas Ploner geht davon aus, dass das Angebot diesmal angenommen wird. Sein absolutes Wunschergebnis sei das allerdings nicht.

"Manchmal denke ich, dass es vielleicht besser wäre, einen kompletten Neuanfang zu starten, mit österreichischen Beteiligten, ohne chinesische Beteiligung, so dass man nocheinmal von vorne anfangen kann", so Ploner im Antenne Interview. Peter Weissenbacher, Bürgermeister der Gemeinde Hintersee hingegen hofft auf eine Annahme des Angebots: "Ich hoffe, dass das durchgeht. Eine Zerschlagung wäre sehr ungünstig".

Auch Arno Maschke, der Anwalt der Gaißauer Bergbahnen, zeigt sich nach Gesprächen mit den Bundesforsten zuversichtlich. Er geht davon aus, dass das Angebot angenommen wird.

Die ganze Region hofft, dass es mit dem Skigebiet vor den Toren der Stadt Salzburgs weitergeht. Die Entscheidung fällt morgen ab 12 Uhr in der Gläubigerversammlung am Landesgericht.

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