Das Zittern geht weiter

Gaißau-Hintersee

Das Zittern geht weiter

Es ist diese Ungewissheit, die es so schlimm macht! Für viele in der Region wäre ein Aus des Skigebiets existenzbedrohend. Auch für Franz Ebner, der die Skischule „Sport Franky“ in Hintersee betreibt. „Für uns ist das natürlich eine ungute Situation. Wir wissen nicht, ob es weiter geht oder ob wir aufhören. Aber ich habe jeden Tag einige Anrufe, wo die Leute fragen, warum wir nicht aufsperren. Ich habe zu Weihnachten Gäste gehabt und die waren das letzte Mal bei uns, weil sie nicht immer eine Stunde bis zum nächsten Skigebiet fahren wollen.“

Viele haben nicht nur Angst sondern auch Wut. Denn das Skigebiet gehört zum Großteil einem chinesischen Investor. Und der meldet sich nicht mehr. Sein Geschäftsführer lässt über die Medien nur ausrichten, dass er momentan Ferien macht. Das wollen sich die anderen Miteigentümer, allesamt Kleininvestoren aus der Region, nicht mehr bieten lassen. Viele in Gaißau-Hintersee haben genug und glauben nicht mehr, dass es mit dem Skigebiet wieder bergauf gehen könnte.

Eine Region bangt um den Skilift. Möglicherweise könnten am Ende die Bürger am Schluss selbst den Betrieb retten. Durch eine mögliche Bürgerbeteiligung am Skigebiet. In Bad Gastein funktioniert so ein Modell sehr gut. Möglicherweise würde das auch Gaißau-Hintersee retten.

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