Kühe auf Weide entlang der Nockalmstraße

Die 10 Gebote

Benimmregeln auf der Alm

Gutes und respektvolles Miteinander von Mensch und Tier

„Salzburgs Bäuerinnen und Bauern leisten einen ganz besonders wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer Almlandschaft. Eine Art zehn Gebote der Verhaltensregeln bringt das respektvolle Miteinander vereinfacht und für alle leicht einzuhalten auf den Punkt. Zusammengefasst geht es darum: Abstand halten, Hunde anleinen, ruhig bleiben und der Natur gegenüber rücksichtsvoll sein“, so Landesrat Josef Schwaiger.

Die zehn Gebote auf der Alm

Immer wieder kommt es zu Zusammenstößen zwischen Wanderern und Weidevieh, teils mit schweren Verletzungen, in seltenen Fällen enden diese sogar tödlich. Vor allem Kühe können zur Gefahr werden, besonders dann, wenn sie ihren Nachwuchs schützen wollen. Zehn Benimmregeln können dazu beitragen, unliebsame Begegnungen mit Kühen und anderen Weidetieren zu vermeiden, hier noch einmal im Überblick:

Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!
Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken!
Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden!
Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen!
Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!
Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!
Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen!
Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!
Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren!
Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!

1.800 Almen in Salzburg

Im Land Salzburg gibt es mehr als 1.800 bewirtschaftete Almen. „Diese einzigartige Kulturlandschaft muss auch gepflegt werden. Dazu ist es nötig, dass genügend Weidetiere aufgetrieben und die Böden flächendeckend bewirtschaftet werden. Dadurch wird auch der Erosion und dem Abgang von Lawinen vorgebeugt. Unsere Bäuerinnen und Bauern schauen auf ihre Almen und auf ihre Almtiere und wahren damit eine jahrhundertealte Tradition. Nur so bleiben sie auch frei zugänglich. Darum setzen wir weiterhin auf ein gutes Miteinander“, so Landesrat Schwaiger.