Arbeiten für Großprojekt starten bald

Baustelle Borromäumspark

Arbeiten für Großprojekt starten bald

Erzdiözese errichtet an der Gaisbergstraße Wohnungen, Büros und Geschäfte.

Nach drei Jahren des Planens ist es nun so weit: Mit rechtskräftiger Baubewilligung werden in den nächsten Tagen die Arbeiten für das Großprojekt Borromäumspark beginnen. Auf einer Freifläche des Bildungszentrums Borromäum entlang der Gaisbergstraße im Salzburger Stadtteil Parsch errichtet die Erzdiözese Salzburg 90 Mietwohnungen, dazu Büros und Geschäfte. „Entsprechend der Partnerschaft der Erzdiözese mit der ‚Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050‘ achten wir auf eine energieeffiziente Umsetzung“, betont Finanzkammerdirektor Cornelius Inama. Außerdem tritt die Erzdiözese der Stadt Salzburg rund 565 Quadratmeter Grund entlang der Gaisbergstraße ab, damit hier ein neuer Radweg gebaut und die Busspur ab der Ederkreuzung verlängert werden kann. „Zusätzlich wird der Bach renaturiert, erlebbar gestaltet und auf 804 m² Eigengrund verlegt“, so Inama weiter.


Grundlage des Bauvorhabens ist das Projekt des Architekturbüros Mayer und Seidl, das bei einem Architekturwettbewerb 2017/18 die Jury und auch den Gestaltungsbeirat der Stadt Salzburg überzeugt hat. Dieses sieht auf dem 7.000 Quadratmeter großen Gelände fünf Baukörper vor. Entlang der Gaisbergstraße werden im Erdgeschoß Geschäfte untergebracht, in den drei Stockwerken darüber Büros.

Im Dachgeschoß entstehen kleine Penthouse-Wohnungen. Nach Westen orientiert liegen hinter diesen Bürogebäuden drei Wohnhäuser mit insgesamt 90 Wohneinheiten, jene im Erdgeschoß mit Gartenanteil. Sie werden barrierefrei gestaltet und bieten einen altersgerechten Komfort. Schließlich sieht die Erzdiözese in dem Wohnungsbau auch einen sozialen Auftrag. „Deshalb haben wir auch darauf geachtet, die Fläche nicht zuzubauen, sondern die bestehende Grünfläche inklusive Baumbestand zu erhalten. Zusätzlich wird nach Abschluss der Bauarbeiten das gesamte Gelände mit 19 Bäumen neu bepflanzt, sodass ‚Wohnen am Borromäumspark‘ Wirklichkeit wird“, erklärt Cornelius Inama.


Der Direktor des Privatgymnasiums Borromäum sieht im Neubau große Vorteile für den Bildungsstandort. „Die Verbreiterung der Gaisbergstraße und des Geh- und Radweges, bringen für die Schule eine wesentliche Verbesserung der Infrastruktur mit sich“, sagt Winfried Penninger. Zudem werde durch die Errichtung einer Tiefgarage das Schulgelände weitgehend autofrei. „Sollte die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik auch noch hier Platz finden, werden wir ein echtes Campus-Feeling haben“, ergänzt Penninger.


Die Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen bis 74 Quadratmeter Wohnfläche werden vermietet, der Preis richtet sich nach Größe und Lage der Wohnung. Unter den Gebäuden entsteht eine Tiefgarage, samt aller dafür erforderlichen Nebenanlagen. Im Sommer 2023 soll das gesamte Bauprojekt fertiggestellt sein.

Quelle: Erzdiözese Salzbrg