Arbeiten bei Hitze

AK für klare Regelung

Arbeiten bei Hitze

Die Anfragen an die Arbeiterkammer Salzburg häufen sich, welche Maßnahmen die Arbeitgeber schaffen müssen, um das Arbeiten erträglicher zu machen. Hitzefrei gibt es Österreichweit ja nur in der Baubranche: Seit 1. Mai dieses Jahres bekommen Bauarbeiter schon ab 32,5 Grad Celsius hitzefrei. Diese Regelung ist allerdings für Arbeitgeber nicht bindend. Und generell gibt es im österreichischen Arbeitnehmer-Gesetz keine klare Hitzeregelung. Die Arbeiterkammer Salzburg fordert deshalb einheitliche Standards für alle Arbeitnehmer. Vorbild ist hier das Stufenmodell aus Deutschland. AK Arbeitnehmerschutzexperte, Bernd Wimmer erklärt: "Hier gibt es technische Richtlinien im Bereich Raumtemperatur, die einen gewissen Stufenplan vorsehen. Das heißt, ab einer gewissen Temperatur, in dem Fall 26 Grad müssen beispielsweise Getränke zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sieht dieser Stufenplan vor, dass ab 35 Grad Arbeiten in gewissen Räumen nicht mehr zulässig sind."

Die Arbeiterkammer fördert auch für Österreich eine klare Regelung beim Thema Arbeiten und Hitze. Der Arbeitgeber sollte demnach vom Gesetz verpflichtet sein, die Temperatur an der Arbeitsstätte zu messen und dementsprechend auch klare Maßnahmen zu ergreifen.  Auch Salzburgs AK-Präsident Peter Eder fordert hier eine Verkürzung der Arbeitszeit, gelockerte Kleidungsvorschriften und eine verpflichtende Temperatur-Obergrenze von 35 Grad. 

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