Anrainer waren gegen die Öffnung

Flüchtlingsquartier am Bahnhof

Anrainer waren gegen die Öffnung

Das Land hat das ehemalige Übernachtungsheim der ÖBB an der Kreuzung Karl Wurmb Straße ja für drei Jahre gemietet. Viele Anrainer und auch die Stadt-SPÖ waren ja gegen die Eröffnung des Quartiers in einer Gegend, die sowieso ein sozialer Brennpunkt ist. Die 24-Stunden Betreuung hat der Samariterbund übernommen und die Kritik am Quartier ist verstummt, sagt Bereichsleiter Ognjen Velitschkovitsch im Antenne Salzburg Interview: „Am Anfang sind besorgte Anrainer zu mir gekommen und wir haben ihnen das Haus gezeigt und auch die Asylwerber selber vorgestellt. Sobald man ins Reden gekommen ist, haben sie auch begriffen, dass man auch keine Angst vor den Asylwerbern und dem Quartier haben muss und so sind dann alle auch zufrieden nach Hause gegangen.“

Derzeit ist das Quartier mit 50 Flüchtlingen aus dem Iran, Afghanistan und Syrien belegt. Platz wäre für 75 Personen. In drei Stockwerken sind Familien, in zwei Stockwerken Männer untergebracht.

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