Meister und Aufsteiger trennen sich mit einem Remis

Nicht so Torreich wie erwartet

Meister und Aufsteiger trennen sich mit einem Remis

Red Bull Salzburg ist am Samstag keine erfolgreiche Generalprobe für das Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation gegen Rijeka gelungen. Der Meister musste sich vor eigenem Publikum gegen den LASK mit einem 1:1 begnügen und hält damit nach zwei Runden in der Fußball-Bundesliga so wie der Aufsteiger bei vier Punkten.

Hwang Hee-chan brachte die Bullen in der 42. Minute in Führung, Christian Ramsebner gelang in der 56. Minute der Ausgleich für die Gäste, die damit als erst zweites Bundesliga-Team in diesem Jahr in Wals-Siezenheim punkteten und seit vergangenem Oktober nur zwei Pflichtspiele verloren haben.

Salzburg-Coach Marco Rose veränderte seine Startformation im Vergleich zum Heim-1:1 am Mittwoch gegen Rijeka gleich an fünf Positionen. Die neu formierte Mannschaft tat sich gegen den tief stehenden Gegner von Beginn an schwer und suchte zunächst vergeblich nach Räumen für flüssige Kombinationen.

LASK gleicht über Standard aus

Daher gab es lange Zeit nur Halbchancen: In der 27. Minute zog ein Schuss von Hannes Wolf vom Sechzehner am langen Eck vorbei, zwölf Minuten später verfehlte ein Volley von Wolf nach Flanke von Stefan Lainer relativ klar sein Ziel. Erst in der 42. Minute fanden die Gastgeber erstmals eine echte Lücke in der Linzer Abwehr - und nützten sie auf sehenswerte Art und Weise. Hwang leitete den Angriff ein, Wolf und dann Fredrik Gulbrandsen gaben direkt weiter und Hwang schloss zum 1:0 ab.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich vorerst nichts an der Charakteristik der Partie. Der LASK überließ den Salzburgern das Spiel und setzte alle Hoffnungen auf Konter und Standard-Situationen. Zielführende schnelle Gegenstöße gelangen den Oberösterreichern nicht, das Spekulieren auf die eigene Stärke bei ruhenden Bällen sollte sich aber bezahlt machen.

In der 56. Minute zirkelte Alexander Riemann einen Eckball zur Mitte und Ramsebner beförderte den Ball vom kurzen Fünfereck mit dem Hinterkopf ins lange Eck. Damit hat der LASK drei seiner vier Saisontore aus Standards erzielt.

Kein Durchkommen für Salzburg

Danach versuchten die Salzburger mit untauglichen Mitteln, doch noch den Sieg zu erzwingen. Allerdings liefen sich die Mozartstädter mit ihren zumeist über das Zentrum vorgetragenen Angriffen regelmäßig an der LASK-Defensive fest, halbwegs gefährlich wurde es nur bei einem verunglückten Drehschuss von Wolf wenige Meter vor dem Tor (64.).

Daher blieb es beim zweiten Punkteverlust der Salzburger im elften Liga-Heimmatch in diesem Jahr. Um die Chance auf die erstmalige Teilnahme an der Champions-League-Gruppenphase zu wahren, benötigt Österreichs Serienmeister am Mittwoch in Rijeka eine deutliche Steigerung.

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