"Man muss sich die Leute anschauen"

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Koran-Verteilungen auch in Salzburg

Es besteht laut deutschen Ermittlern der Verdacht, dass durch die Verteilaktionen Hassbotschaften verbreitet werden. Auch in Salzburg wird das von der Polizei und der Stadtpolitik mit Sorge beobachtet. In einem ORF-Bericht spricht Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer konkret von "gefährlichen Leuten, die da dahinterstehen". Diese Verteilaktionen gibt es regelmäßig am Salzburger Hauptbahnhof. Dokumentiert werden sie auf der Facebookseite „Lies Salzburg“, die vom Verein „Die wahre Religion“ betrieben wird.

Islam-Vertreter: "Man muss sich die Leute anschauen"

Antenne-Recherchen haben jetzt ergeben, dass die auf der Facebookseite angegebene Telefonnummer gar nicht vergeben ist. Auch die Homepage des Vereins ist inzwischen offline. Im Antenne-Interview sagt Ahmed Yilmaz, der Vorsitzende der islamischen Religionsgemeinde in Salzburg, dass er die Koran-Verteiler nicht kennt. Grundsätzlich sei er aber der Meinung, dass das Verteilen von heiligen Schriften nichts Schlechtes ist. Yilmaz sagt aber auch, "man muss sich jedoch anschauen, welche Menschen hinter diesen Verteilaktionen stecken und was sie damit bezwecken".

Gruppe offenbar gefährlich

Die Gruppe, die den Koran verteilt, dürfte laut den deutschen Ermittlern offenbar aber alles andere als ungefährlich sein. Denn eine Vielzahl jener Menschen, die nach Syrien und in den Irak ausgereist sind, sollen vorher Kontakt mit der Gruppe gehabt haben.

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