Der Kampf geht weiter

380-kV-Freileitung

Der Kampf geht weiter

Es hat grünes Licht für die Pläne der Salzburger Landesregierung gegeben. Man habe "keine schwerwiegenderen Auswirkungen des geplanten Projektes auf die Umwelt festgestellt. Nach umfassender Prüfung wies der zuständige Senat die Beschwerden ab und genehmigte das Projekt der 380-kV-Hochspannungsleitung. Die Gemeinden Eugendorf und Koppl sowie angeschlossene Bürger-Initiativen wollen den Kampf gegen die 380-kV-Leitung aber nicht aufgeben. – Der Koppler Bürgermeister Rupert Reischl sagt, eine solche Leitung sei „nicht verträglich in diesem Land“. Deshalb werde man dagegen kämpfen und den Antrag für eine aufschiebende Wirkung stellen, damit die Leitung nicht gebaut werden könne. Würde sie nämlich gebaut werden, würde die Landschaft „zerstört werden“, so Reischl.  

Im September 2018 haben die Gemeinden Koppl und Eugendorf erklärt, in ihrem mittlerweile sechs Jahre langen Kampf gegen die Freileitung und für eine unterirdische Verkabelung bisher jeweils 800.000 Euro in die Hand genommen zu haben. Also insgesamt 1,6 Millionen Euro. In Koppl sind das rund 145 Euro pro Bürger.

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