Nachhaltigkeitstrend bei Schokohasen

Ostern

Nachhaltigkeitstrend bei Schokohasen

Das Osternest, das jedes Jahr am Ostersonntag gesucht werden muss mit süßen Naschereien gefüllt ist, gehört für viele zu Ostern dazu. Nicht nur für die Kleinen, auch so manche Großgewordene wollen sich nicht von alten Traditionen verabschieden. Doch bei der Qualität und der Nachhaltigkeit des schokoladigen Nestinhaltes gibt es große Unterschiede, wie ein Test der Menschenrechtsorganisation Südwind und der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 zeigt. Der Osterhasen-Check 2017 soll den Käufern bei der Auswahl der Schokohasen helfen und teilt die verschiedenen Produkte per Ampelsystem nach sozialen und ökologischen Kriterien ein.

In 22 von 31 Hasen wurden Pestizide nachgewiesen. Der massive Einsatz von Pestiziden beim Kakaoanbau stellt für die Arbeiter ein enormes Gesundheitsrisiko dar und hat auch für die Umwelt verheerende Folgen. Vermeiden kann man pestizidehaltige Schokohasen, indem man beim Kauf auf das EU-Bio-Siegel achtet, am besten in Kombination mit dem FAIRTRADE-Siegel.

Trend geht Richtung Nachhaltigkeit

Das zeigt der Vergleich zum Osterhasen-Check im Vorjahr. 2016 konnte nur ein Produkt nach sozialen und okölogischen Kriterien mit „grün“ bewertet werden, heuer sind es bereits drei. 2016 fiel etwa die Hälfte aller Hasen in den roten Bereich, heuer ist die Zahl auf ein Drittel zurückgegangen.

Wer also auf Nachhaltigkeit setzt, tut nicht nur Gutes, sondern kann nebenbei auch Geld sparen. Der Vergleich zeigt nämlich, dass ausgerechnet die teuersten Marken im Check durchfallen, wohingegen Eigenmarkenprodukte und Diskonter-Hasen sehr häufig Zertifizierungen tragen.

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Osterhasencheck © Südwind und GLOBAL 2000

Osterhasencheck © Südwind und GLOBAL 2000

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