Nachbarschaft wird zum Krisenherd

Stadt schlichtet

Nachbarschaft wird zum Krisenherd

Jeder kennt die kleinen Streitereien mit den Nachbarn. Egal ob die Hecke zu hoch ist, der Hund zu laut oder die Kinder unfreundlich grüßen. Nun versucht die Stadt zu helfen.

Eines ist sicher- Die banalsten Dinge sind es, die einen zur Weißglut treiben. Dies kann dann zu Sachschäden, Anzeigen oder Handgreiflichkeiten führen. Der größte Krisenherd ist Lärmbelästigung.

Fruchtlose Methoden

Doch meist bringt auch ein gerichtliches Verfahren nichts. Denn sobald das eine Problem gelöst ist, gibt es etwas neues, mit dem sich der Nachbar nicht abfinden kann- oder will.

Künftig Beratungs- und Meditationsstellen

Die Stadt stellt 5 Bewohnerservicestellen bereit, in denen man versuchen kann, außergerichtliche Abkommen zu treffen und ein gutes und angenehmes Klima innerhalb eines Wohnraums zu schaffen. Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer gibt nun bekannt, dass ab März Meditationsstellen für Nachbarschaftskonflikte eingeführt werden sollen.


Tagung im März

Das Problem an Nachbarschaftsstreits ist, dass sie nicht nur die Bewohner selbst betreffen. Von Hausverwaltung bis hin zur Polizei, jeder wird mit hineingezogen und wird genötigt dort zu schlichten wo es meist schon zu spät ist. Experten für solche Konflikte gibt es in Salzburg nicht. Im März soll deshalb auch eine Tagung stattfinden, in welchem man die verschiedenen Möglichkeiten bei Streits diskutieren kann.