Annemarie Moser-Pröll

Beim Tiefschneefahren

Moser-Pröll nach Sturz operiert

Österreichs Jahrhundertsportlerin hat sich beim Tiefschneefahren einen Bruch des Schienbeinkopfs zugezogen.

Österreichs Ski-Legende Annemarie Moser-Pröll hat sich laut einem Bericht der "Salzburger Nachrichten" (Donnerstag-Ausgabe) beim Tiefschneefahren in Zauchensee einen Bruch des Schienbeinkopfs zugezogen und ist bereits wenige Stunden nach ihrem Unfall am vergangenen Donnerstagabend erfolgreich operiert worden. "Ich habe bei schlechter Sicht eine Kante übersehen, und dann hat es mich so stark hineingestaucht, dass ich zu Sturz gekommen bin", schilderte die 67-Jährige den "SN".

Zum Glück sei sie sofort von drei jungen Ärzten vom Salzburger Landeskrankenhaus, die zufällig vorbeigefahren waren und den Sturz miterlebt hatten, aus dem Tiefschnee gezogen worden. Die Operation der sechsfachen Gesamt-Weltcup-Gewinnerin erfolgte dann in Altenmarkt. "Die Hilfskette hat einfach perfekt funktioniert, dafür bin ich sehr dankbar", betonte Österreichs Jahrhundertsportlerin, die nun acht Wochen eine Schiene tragen muss und mit dem operierten rechten Bein nicht auftreten darf.