Trotz Corona-Quarantäne mit Zug verreist: 29-Jähriger verurteilt

Prozess

Mordfall "Irene P." wird fortgesetzt

Heute wird am Landesgericht Salzburg der Prozess im Mordfall „Irene P.“ vor einem Geschworenengericht fortgesetzt.

Das 20-jährige Opfer aus Zell am See wurde am 20. Oktober des Vorjahres mit einer umgebauten Schreckschuss-Pistole erschossen.

Angeklagt sind zwei junge Pinzgauer – das Motiv für den Mord könnte Rache gewesen sein. Das Opfer soll vor seiner Ermordung nämlich den Schützen vor Gericht als Drogenabnehmer genannt haben. Zwei Monate lang suchte die Polizei nach dem mutmaßlichen Täter, bevor man ihn ausforschen konnte. Im Jänner dieses Jahres wurde dann ein zweiter Verdächtiger festgenommen. Er soll den Fluchtwagen gelenkt haben und wird der Komplizenschaft verdächtigt. Beide Verdächtige sind seither in Untersuchungshaft. Laut Gutachten haben sie beide schwere Persönlichkeitsstörungen. Der Familie des 20-jährigen Mordopfers Irene P. war es vergangene Woche emotional nicht möglich, dem Prozess beizuwohnen. Bei einem Schuldspruch drohen den beiden 18-Jährigen bis zu 15 Jahre Gefängnis wegen Mordes.

Der Prozess im Mordfall „Irene P.“ wurde zur Einvernahme von Zeugen auf heute Mittwoch vertagt. Der Prozess wird heute um 9 Uhr fortgesetzt.

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