Messezentrum wird Covid-Zusatzspital

Bis zu 1.200 Betten möglich

Messezentrum wird Covid-Zusatzspital

Das Salzburger Messezentrum wird derzeit zu einem Zusatzspital umgerüstet. Nun werden in einem ersten Schritt 352 Kleinabteilungen (Kojen) mit je zwei Betten, also insgesamt 704 Betten, aufgebaut. Im Vollausbau sind bis zu 1.200 möglich. Ab Donnerstag soll alles einsatzbereit sein. Parallel dazu wird das Personal aus allen Bereichen des Gesundheitssystems zusammengestellt und geschult. Hier werden Covid-Patienten mit mittelschweren Verläufen behandelt.

Im Messezentrum haben heute die Arbeiten für den Aufbau eines Covid-Zusatzspitals begonnen.

Diese Maßnahme ist ein Teil des medizinischen Gesamtkonzepts, das im Krisenstab ausgearbeitet worden ist und dessen Umsetzung nun im Gange ist: Geplant sind Zusatzspitäler für Covid-Patienten, neben jenem im Messezentrum für den Zentralraum eines in St. Veit im Pongau für Innergebirg und im Bedarfsfall, das heißt, falls die Kapazitäten in St. Veit nicht ausreichen, eines am Tauernklinik-Standort in Mittersill. „Mit den Zusatzspitälern schaffen wir die Möglichkeit, Corona-Patienten von Nicht-Corona-Patienten zu trennen und diesen die bestmögliche medizinische Versorgung in allen Teilen unseres Landes zukommen zu lassen“, betont Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. LK_200323_20 (kg/mel)

Ärzte, Pfleger und Therapeuten gesucht

Für das Zusatzspital im Messezentrum werden medizinisches und pflegerisches sowie Assistenz-Personal gesucht. Freiwillige können sich melden:

Ärzte

Pflege

Assistenzpersonal

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