Meldung Zusammenkünfte

Ab 11 Personen

Meldung für Zusammenkünfte

Mit der Öffnung seit 19. Mai nach den coronabedingten Einschränkungen gelten neue Regeln für Zusammenkünfte von mehreren Personen. Das Land Salzburg stellt dafür Online-Formulare bereit.

„Damit lassen sich verpflichtende Meldungen und Bewilligungen per Knopfdruck oder Smartphone erledigen. Die Bezirkshauptmannschaften können so ein wenig entlastet werden“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.
Hier die Corona-Maßnahmen für Zusammenkünfte in der Kurzfassung: In der Nacht können höchstens vier erwachsene Personen aus unterschiedlichen Haushalten und zusätzlich bis zu sechs Minderjährige einander treffen. Zwischen 5 Uhr früh und 22 Uhr gilt derzeit laut Bundesverordnung allgemein:

  • in geschlossenen Räumen ebenfalls maximal vier erwachsene Personen aus unterschiedlichen Haushalten und zusätzlich bis zu sechs Minderjährige
  • im Freien maximal zehn erwachsene Personen aus unterschiedlichen Haushalten und zusätzlich bis zu zehn minderjährige Kinder

Ab 11 Personen Meldung, ab 51 Personen Bewilligung nötig

Kommen zwischen elf und 50 erwachsene Personen zusammen, muss die verantwortliche Person dies eine Woche vorher bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft melden. Ab 51 Personen ist eine Bewilligung nötig. Die Formulare sind auf der Landes-Website unter www.salzburg.gv.at/zusammenkuenfte zu finden. Auch über die Land Salzburg App lassen sich die beiden Formulare direkt auf dem Smartphone ausfüllen und abschicken.

Die Garagenparty ist meldepflichtig

Nicht anzeigen oder bewilligen lassen muss man unter anderem Begräbnisse, kirchliche Feiern, berufsbedingte Treffen oder Demonstrationen sowie Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, allerdings schon in Garagen, Gärten, Schuppen oder Scheunen. Ebenfalls gelten für den Bildungsbetrieb besondere Test- und Hygieneregeln sowie für Gastronomie und Hotellerie Zugangsnachweise wie die 3-G-Regel „getestet, geimpft oder genesen“.

Unkomplizierte und rasche Online-Verfahren

Die Vorgaben fordern Veranstalter und Verwaltung gleichermaßen. Hier kommt die Technik zu Hilfe: Die Einreichung wird per E-Mail bestätigt, Bewilligungen werden ebenfalls nach rechtlicher Prüfung online zugestellt. "Wir bieten den Online-Service in allen Bezirkshauptmannschaften an und haben die Formulare so 'intelligent' wie möglich gestaltet. Zuständigkeiten werden automatisch geprüft und zugeordnet. Davon profitieren beide Seiten: Antragsteller und Verwaltung", erklärt Markus Ebner von der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung, der die Anzeigen und Bewilligungen von Zusammenkünften in der Bezirksverwaltung koordiniert.

Quelle: Land Salzburg