Mehr Flüchtlinge nach Neumarkt

Große Aufregung im Flachgau

Mehr Flüchtlinge nach Neumarkt

In einem Privathaus, direkt neben einer Siedlung, sollen 24 Flüchtlinge zusätzlich untergebracht werden. In Neumarkt leben derzeit schon 38 Flüchtlinge im Gasthaus Gerbl. Der Stadtrat hat bereits einstimmig beschlossen, gegen das Projekt vorzugehen.

Bürgermeister von Neumarkt Adi Rieger dazu: "Neumarkt hat die Quote erreicht und ich glaube, dass das den Rahmen sprengen würde. Und noch dazu am Ortsrand wo 24 zusätzliche Asylanten untergebracht werden sollen, ist einfach zu viel für Neumarkt."

Die zuständige Landesrätin Martin Berthold sieht das anders: "Nein, das ist nicht zu viel. Ich gehe davon aus, dass Neumarkt es schaffen wird, weil die Flüchtlinge ja auch gut unterstützt werden. Also ich habe mitbekommen, dass das erste Quartier schon gut angenommen wird, das die wirklich gut integriert sind in der Gemeinde. Auch für das zweite Quartier haben wir schon Unterstützer und Unterstützerinnen gefunden, die sagen, wir schaffen das."

Weitere Aufnahmen nicht ausgeschlossen

Bürgermeister Rieger kann sich vorstellen, dass das bestehende Quartier im Ortszentrum aufgestockt wird. Jedoch gegen das neu geplante Flüchtlingsquartier haben die Anrainer von Neumarkt schon eine Unterschriftenaktion gestartet.

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