Mega-Stau blieb aus

Bilanz des ersten Reisewochenendes

Mega-Stau blieb aus

Am Samstag traten zum ersten Mal die Abfahrtssperren auf der A10 Tauernautobahn von Puch bis St. Michael für Durchreisende in Kraft. Die Sperren zeigten offenbar Wirkung, denn trotz des Ferienstarts in Nordrhein-Westfalen und Teilen der Niederlande gab es in den Orten entlang der Tauernautobahn nicht übermäßig viel Verkehr. Auch der Verkehr auf der Autobahn hielt sich in Grenzen.

ÖAMTC-Expertin Aloisia Gurtner begründet es wie folgt: „Ich glaube, dass die Diskussion um die Abfahrtssperren in Deutschland angekommen ist, auch bei den Urlaubern. Und viele dachten sich, sie fahren schon am Freitag, oder eben erst am Sonntag. Und das hat die Lage am Wochenende wesentlich entspannt.“

Die Einheimischen entlang der A10 reagieren überwiegend positiv auf die Sperren und nahmen einen deutlichen Rückgang des Durchzugsverkehrs im Ort wahr: „Sonst gibt es am Samstag immer sehr viel Stau in Golling, heute war es sehr ruhig“, so eine Anrainerin.

Weniger zufrieden zeigen sich die Wirte und Lokalbetreiber im Ort. Sie nahmen schon einen deutlichen Umsatzrückgang am Samstag wahr – denn viele Durchreisende würden einen Stopp im Ort machen und in ein Lokal einkehren.

Kontrolliert wurden die Ausfahrten nicht, da es keinen Stau auf der Autobahn gab. Die Abfahrtssperren gelten voraussichtlich noch die kommenden fünf Wochen. Spannend wird noch der Ferienstart der Bayern Ende Juli und der Rückreiseverkehr, hier sollte dann aber die dritte Abfertigungsspur am Walserberg fertig sein.

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