Matthias Walkner ist Weltmeister

Erfolg für den Kuchler

Matthias Walkner ist Weltmeister

Der Rallye-Weltmeister von 2015 ist beim Finale in Abu Dhabi punktemäßig nicht mehr einzuholen.

Nach dem gestrigen sehr anspruchsvollen Tag und einem zweiten Platz, geht Walkner als Gesamtführender, drei Minuten hinter Daniel Sanders, in die letzte Wertungsprüfung. Dicht gefolgt von Pablo Quintanilla. Die Zeitabstände sind sehr knapp und das Rennen entwickelt sich spannend. Die Rennleitung entschließt sich noch am Vorabend die Wertungsprüfung auf 166 Kilometer zu verkürzen. Walkner fährt ein solides Rennen, nimmt aber nicht mehr allzu viel Risiko. Ihm genügt der achte Tagesrang um sich hinter Pablo Quintanilla den zweiten Gesamtrang der Marokko-Rallye zu sichern. Dieses Resultat bedeutet auch, dass sich Walkner schon vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi zum Cross-Country Rallye Weltmeister 2021 kürt.
Zum Auftakt der diesjährigen Rallye-Weltmeisterschaft holt sich Walkner in Kazakhstan einen zweiten Platz. Weiter ging es mit einen Sieg bei der Silk Way Rallye. Auf der dritten Station in Marokko kann Walkner weitere wertvolle Punkte auf sein Konto verbuchen und den Sack zumachen. Der Rallye-Weltmeister von 2015 ist beim Finale in Abu Dhabi punktemäßig nicht mehr einzuholen und krönt sich zum zweiten Mal in seiner Karriere zum "Cross-Country Rallies World Champion“. Die Freude ist bei Walkner sowie auch dem gesamten KTM-Team unbeschreiblich groß.

Walkner: „Ich bin echt sehr zufrieden mit meinem zweiten Platz hier in Marokko. Natürlich hätte ich gerne gewonnen, aber Pablo war heute einfach stärker. Ich hatte einige Schrecksekunden und bin knapp an einem Sturz vorbeigeschrammt, daraufhin habe ich für mich entschieden, etwas Tempo rauszunehmen. Da ich definitiv mehr zu verlieren als zu gewinnen hatte, wollte ich nichts mehr riskieren. Ich bin Weltmeister! Nach den letzten zwei wirklich schwierigen Jahren, in denen das Glück auch nicht unbedingt auf meiner Seite war, jetzt so zurückzukommen ist natürlich unbeschreiblich. Das Starterfeld hier in Marokko ist dasselbe, wie es bei der Rallye-Dakar sein wird, die Form stimmt also definitiv und dieses positive Gefühl nehme ich jetzt mit. Das Team hat einen verdammt guten Job gemacht und wir haben alle gemeinsam stetig in eine gute Richtung gearbeitet. Diese stimmt für die Rallye-Dakar im Jänner. Es gibt noch viel zu tun und zu analysieren, aber zuerst genießen wir diesen Erfolg“.