Maßnahmen bei Corona-Verdacht

Was tun?

Maßnahmen bei Corona-Verdacht

Zur raschen und sicheren Abklärung bei Verdacht auf eine Corona-Erkrankung werden im Land Salzburg ab sofort mobile Einsatzteams unterwegs sein. Speziell geschulte Rettungssanitäter beziehungsweise diplomierte Pflegekräfte nehmen Abstrich-Proben zuhause ab, die anschließend in das Zentrallabor des Uniklinikums Salzburg gebracht werden. „So können wir schnell abklären, womit wir es zu tun haben und weitere Maßnahmen setzen“, betont Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.

Gesundheitsreferent Stöckl hat heute mit Landesrettungskommandant Anton Holzer eine Vereinbarung erzielt, wonach das Rote Kreuz ab sofort mobile Teams zusammenstellt. Diese suchen die Patientinnen und Patienten auf, nachdem der Hausarzt nach telefonischer Beratung beziehungsweise die telefonische Gesundheitsberatung 1450 einen Abstrich für sinnvoll erachtet. Die Teams des Roten Kreuzes nehmen dann den Abstrich vor und transportieren ihn in das Labor des Uniklinikums zur Testung.

Holzer: „Möglichst einfach und unkompliziert.“

„Wir unterstützen diese Maßnahme, um die Abklärung der Verdachtsfälle möglichst einfach und unkompliziert zu halten. Dazu stellen wir gerade Teams zusammen und koordinieren diese in weiterer Folge“, erklärt Landesrettungskommandant Anton Holzer.

Stöckl: „Bei leichten Symptomen zu Hause bleiben.“

„Gerade in den vergangenen Tagen wurden die Ambulanzen und die Notaufnahmen verstärkt von Menschen aufgesucht, die sich untersuchen lassen wollten. Dabei bestätigen Mediziner, dass es am besten ist, wenn Menschen mit keinen beziehungsweise leichten Symptomen daheim bleiben. Deshalb haben wir nun in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz diese mobilen Teams aufgestellt. Das auch, um es für die Betroffenen möglichst unkompliziert zu machen und die Spitäler zu entlasten. In erster Linie geht es aber darum, dass es für die Betroffenen sowie für die Allgemeinheit gefährlich ist, die Ambulanzen aufzusuchen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl und er betont: „Wenn keine typischen Symptome auftreten, wird auch kein Test durchgeführt.“

Die wichtigsten Verhaltenstipps

Die Landessanitätsdirektion hat jedenfalls die wichtigsten Verhaltenstipps, wie man das Ansteckungsrisiko minimiert zusammengestellt:

·         Regelmäßig Hände waschen, mit warmen Wasser und Seife.

·         Wenn das nicht möglich ist, Desinfektionsmittel verwenden.

·         Niemanden anhusten oder anniesen, sondern in ein Papiertaschentuch oder die Ellenbeuge.

·         Bei Symptomen wie Fieber und Husten zu Hause bleiben und den Hausarzt telefonisch kontaktieren, nicht gleich in die Praxis gehen.

Telefonhotlines rund um die Uhr: 1450 und AGES unter 0800 555 621.

Quelle: Land Salzburg

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