Massen oder Qualitätstourismus?

Tourismus

Massen oder Qualitätstourismus?

Seitens der Parteien gibt es unterschiedliche Positionen zum Thema. SPÖ-Kandidatin und Nationalrats-Abgeordnete Cornelia Ecker: „Wir freuen uns natürlich über Touristen. Tourismus ist eine sehr wichtige wirtschaftliche Komponente. Aber ich denke, dass es in der Stadt Maßnahmen braucht, vor allem was den Verkehr betrifft, denn dort wird es oft brenzlich und das müssen wir in den Griff bekommen.“

Salzburgs FPÖ-Spitzenkandidat Volker Reifenberger meint, man müsse auf Qualitäts- statt Massentourismus setzen.

Der Tourismus, gerade in Land-Hochburgen wie Zell am See, sei ein schwieriges Thema, meint Neos-Salzburg-Klubobmann Sepp Egger. Er bekennt sich zum Tourismus als einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. „Aber ich glaube, dass wir längst den Horizont von Massentourismus erreicht haben. Ich denke, dass in Zukunft der Qualitätstourismus gefördert werden soll und der Massentourismus eingeschränkt werden soll.“

Salzburg werde mittlerweile zur Ganzjahresdestination, heißt es indes von der ÖVP in einem „SN“-Interview. Es gebe kaum noch schwache Monate. Und das sei positiv.

Die Grünen orten bei diesem Thema Bedarf nach Politik mit „Augenmaß“ und einer Entwicklung in Richtung „nachhaltigen Tourismus“.

Eine „Ökologisierung der Tourismuswirtschaft“ ist der Liste Jetzt ein Anliegen.

Die KPÖ spricht sich für „verpflichtende Tourismus-Busparkplätze am Stadtrand“ aus. Die Liste Wandl möchte generell für alle Berufsbranchen „eine deutliche Arbeitszeitverkürzung“; gerade der Tourismus ist ja als Branche mit hoher Arbeitsbelastung bekannt.
 

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