300.000 Frauen in weltweit 65 Ländern tragen giftige Brustimplantate der französischen Firma PIP in sich. Im Jänner melden sich auch in Österreich erste Opfer, darunter die 37-jährige Ibolya Oberrauter. Sie klagt in ÖSTERREICH: „Als ich von den giftigen Implantaten hörte, hatte ich einen Schock.“Auch die Schauspielerin und Autorin Sara Schätzl (23) ist vom Silikon-Skandal betroffen. Der Wiener Beauty-Arzt Thomas Aigner hilft den Opfern, entfernt kostenlos die gefährlichen Silikonkissen, tauscht sie gegen hochwertige Einlagen aus.Pfuscher verhaftet. Jean-Claude Mas (72), Produzent des Gift-Silikons, wird verhaftet. Gegen Kaution kommt er aber wieder frei. Jahrelang hat der Chef der Firma „Poly Implant Prothèse (PIP)“ Bewilligungen gefälscht und das Billig-Implantat verkauft.   

Gesundheit

Mängel bei Strahlentherapie in Österreich

Gemäß einer Studie mit 33 europäischen Staaten gibt es in Österreich bei der Strahlentherapie einen dringenden Aufholbedarf.

Diese Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass in Österreich die Strahlentherapiekapazitäten ausgebaut werden müssten, um allen Patienten die richtige Versorgung anbieten zu können. Im Vergleich zu anderen EU-Ländern stehen in Österreich viel zu wenige Geräte für eine Strahlentherapie zur Verfügung.

In anderen EU-Ländern, wie beispielsweise Island, Norwegen und Kroatien stehen durchschnittlich 5,3 Geräte für 1 Million Einwohner bereit, in Deutschland 6,5 und in Dänemark 9,7. Damit liegt Österreich mit 5,1 Geräten pro Million Einwohner klar unter dem EU-Durchschnitt.

Darüber hinaus ist in Österreich der Trend vorherrschend zunehmend mehr Krankenbetten abzuschaffen. Dies führt zu zusätzlichen Schwierigkeiten bei der Behandlung von Krebspatienten.