Lohnt sich sparen noch?

Heute ist Weltspartag

Lohnt sich sparen noch?

Für täglich fällige Sparbücher gibt es praktisch keine Zinsen mehr. Lediglich Online-Sparkonten bringen noch etwas, bei zwei Anbietern vorübergehend für Neukunden bis zu rund 1,4 Prozent, zeigt ein Vergleich der Arbeiterkammer. Die AK warnt davor, dass auch bei Sparbüchern Spesen drohen können, die unterm Strich zu einem Minusgeschäft führen.

Bei Online-Sparkonten zahlen überhaupt nur drei Anbieter mehr als ein Prozent pro Jahr, und dies auch nur für Neukunden für einen begrenzten Zeitraum von drei bzw. vier Monaten. Für Sparbücher dürfen die Banken keine Negativzinsen verlangen, erinnert die AK. Da aber die Spesen bei Sparbüchern teils beträchtlich seien, könnten Sparkonten zu einem Minusgeschäft werden, wird gewarnt. Sechs von 14 Banken würden bei der Schließung eines täglich fälligen Sparbuches keine Spesen verlangen.

Auch bei gebundenen Sparbüchern seien die Zinsen "am Sand", so die AK am Dienstag in einer Aussendung. Bei 33 Banken liegen die Zinsen für Kapitalsparbücher auf zwölf Monate demnach im Durchschnitt bei 0,2 Prozent, für 36 Monate bei 0,5 und für 60 Monate bei 0,7 Prozent. Die Spanne für eine 12-Monats-Bindung betrage 0,05 bis 0,8 Prozent, für 36 Monate Bindung 0,125 bis 1 Prozent, für 60 Monate Bindung 0,2 bis 1,01 Prozent.

Das Vergleichsportal durchblicker.at warnte am Dienstag auch vor hohen Überziehungskosten am Konto - und den großen Unterschieden, die es hier gibt. Während die Haben-Zinsen derzeit nur im Promille-Bereich schwanken, würden sich die Angebote bei den Soll-Zinsen mit 6,625 bis 13,25 Prozent p.a. stark unterscheiden, erklärte das Portal in einer Aussendung.

Quelle: APA

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