Liechtensteinklamm kann bald wieder besucht werden

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Liechtensteinklamm kann bald wieder besucht werden

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Nach den jährlichen Felsräumungs- und Reparaturarbeiten, wird die Wintersperre mit 6. Mai aufgehoben.

Ob um Kraft zu tanken, die Natur zu genießen oder um sich ganz einfach körperlich zu betätigten, die Liechtensteinklamm ist bald wieder zugänglich. Dabei führt der Weg die Besucher wie gewohnt an der Großarler Ache entlang, zwischen steil aufragenden Felswänden vorbei, unter Felsvorsprüngen hindurch, durch Tunnel, über Brücken und Stiegenanlagen. Auf der ein Kilometer langen Strecke gilt es nämlich hunderte Stufen zu überwinden. Aussichtsplattformen bieten wiederum immer wieder die Möglichkeit, am kühlen Wasser der Klamm eine Pause einzulegen. Nicht nur Naturgenießer, auch Hobbyfotografen kommen bei diesem abenteuerlichen Weg ab 6. Mai wieder auf ihre Kosten.
Die Vorbereitungsarbeiten befinden sich bereits in der finalen Phase. Der lange Weg, die Steg- und Treppenanlagen sowie Brücken wurden besichtigt, gewartet und repariert. Die Felsräumarbeiten an den steilen Hängen und teils überhängenden Wänden sind fast abgeschlossen. Die 60 Steinschlagschutznetze wurden ausgeräumt und ebenfalls überprüft. Zu den hohen Sicherheitsstandards zählt auch ein Monitoringsystem, das die Felsbewegungen an exponierten Stellen millimetergenau überwacht. Tägliche Kontrollgänge und Überprüfungen durch Fachleute sollen ein möglichst gefahrloses Begehen der Klamm gewährleisten. Nach einem Felssturz vor 5 Jahren wurde die Liechtensteinklamm umfangreich saniert und neugestaltet.

Zur Wiederöffnung gibt es vor allem für Mütter ein besonderes Zuckerl: am Muttertag, dem 8. Mai, ist das Klammerlebnis für alle Mütter gratis.