Nikolaus

Nikoläuse im Test

Leberschädigende Stoffe in Schokonikoläusen

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat die Schokonikoläuse nach krebserregenden aromatischen Mineralölen untersucht. Gefunden wurden leberschädigende Mineralöle.  

In der Vergangenheit sind bereits krebserregende Stoffe in den Schokoladennikoläusen gefunden worden. Daher hat die Arbeiterkammer die aktuellen Produkte unter die Lupe genommen. Bei den 17 getesteten Nikoläusen wurden in keinem krebserregende Mineralöle festgestellt. Jedoch wurden in sieben Nikoläusen Rückstände von Mineralöl gefunden, welche die Leber schädigen.

Diese Nikoläuse sind schädlich

Die drei Nikoläuse mit dem höchsten Rückstand an leberschädigenden gesättigten Mineralölen sind der Nikolo von Penny (19,1 mg/kg), hergestellt von Hauswirth, der Weihnachstsmann von Friedel (16,1 mg/kg), erhältlich bei Müller und der Schoko Nikolo von Heidi (14 mg/kg), erhältlich in der Schokothek. Bei einer Belastung von über 10 mg/kg handelt es sich um eine Verunreinigung, die nicht mehr auf natürliches Vorkommen zurückzuführen ist.

Die Gewinner des Testes

Gut abgeschnitten haben unter anderem der Weihnachtsmann von Lidl, hergestellt von Favorina, der Weihnachtsmann von Biofeld, hergestellt von Rosengarten und der Nikolo Alpenmilch von Müller, hergestellt von Milka.