Kuriose Silvesterbräuche aus aller Welt

Was machen die denn?

Kuriose Silvesterbräuche aus aller Welt

1. Spanien und Mexico – Weintrauben

In diesen beiden Ländern spricht man nicht nur dieselbe Sprache, sondern zelebriert den Jahreswechsel auch gleich. Um Punkt Mitternacht erklingt der erste Schlag, welchem elf weitere Schläge folgen. Pro Glockenschlag wird eine Weintraube verspeist, bis alle zwölf aufgegessen sind.

2. Schottland – First footing

Bei den Schotten setzt man auf den Besuch eines Fremden. Um 00:00 Uhr wird das neue Jahr eingeläutet, indem man einen Besucher empfängt, wobei große bärtige Männer am meisten Glück bringen sollen und blonde Personen eher weniger. Der erste, der also seinen Fuß in ein Haus setzt bringt traditionsgemäß etwas zu trinken oder essen mit.

3. Italien/Brasilien – rote/weiße Einweg-Unterwäsche

Rot und weiß sind nicht nur die Farben der Salzburger Flagge, sondern beschreiben auch die Farbe der Unterwäsche, die in Italien und Brasilien Glück bringen soll. Der einzige Unterschied ist, das die sinnliche rote Farbe in Italien wiederzufinden ist und die weiße Farbe, die Frabe der Unschuld, in Brasilien vertreten ist. Bei beiden wird die Unterwäsche am nächsten Tag nicht gewaschen, sondern weggeschmissen.

4. Japan – "Putz di!"

Der bei uns bekannte und weniger beliebte Frühjahrsputz findet bei unseren japanischen Kollegen am letzten Tag des Jahres statt. Zusätzlich werden die Glocken geläutet, was böse Geister und die Sünden des Vorjahres vertreiben soll.

5. Argentinien – Tag des Aktenvernichters

In Südamerika schneit es keinen Schnee, sondern Papier. Denn an Silvester werden alle Akten und Dokumente, welche nicht mehr benötigt werden, in den Shredder gesteckt und vernichtet. Anschließend werden die vielen Papierschnipsel aus dem Fenster geworfen.

6. Neuseeland – Topfschlagen und Drachenzähmen

Im Gegensatz zu den Japanern vertreiben die Neuseeländer die bösen Geister nicht mithilfe von lauten Glockenklängen, sondern sie schlagen mit einem Kochlöffel auf Töpfe. Der gleiche Effekt, aber eine andere Herangehensweise. Außerdem werden selbstgebastelte Drachen in die Lüfte steigen gelassen, dadurch verspricht man sich im nächsten Jahr eine gute Ernte.

7. Dänemark – Der Sprung vom Stuhl

Normalerweise wird ein Sessel zum sitzen verwendet. Nicht so in Dänemark. Hier wartet man mit einem Sektglas in der Hand bis der Zeiger 12 anzeigt und springt vom Stuhl runter ins neue Jahr. Also eher „guten Sprung“, statt „guten Rutsch“.

8. Philippinen – Wachstumsschub

Im Gegensatz dazu, springen die Leute auf den Philippinen nicht vom Stuhl hinunter, sondern vom Boden in die Luft. Dadurch soll man im nächsten Jahr größer werden.

9. Thailand – Wasserschlacht

„Wasser Marsch!“, heißt es in Thailand. Bei diesem Brauch liefert man sich gegenseitig eine riesige Wasserschlacht, um das Böse aus den Körpern zu vertreiben, da dem Wasser eine reinigende und verjüngende Wirkung zugeschrieben wird.

10. Kolumbien – Ich packe meinen Koffer

In Kolumbien brauchen sich die Menschen keine Gedanken zu machen, was sie in ihre Koffer packen, denn in der letzten Nacht des Jahres ziehen die Leute mit leeren Koffern durch die Stadt. Das soll im kommenden Jahr viele Reisen ermöglichen.

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