Kurden, Türkei und ISIS

Kritik

Kurden, Türkei und ISIS

Freunde, Familie oder auch nur Bekannte, Kurden in aller Welt haben Grund sich sorgen zu machen. Zu den Sorgen gessellen sich aber auch Entrüstung und Wut und zwar über die Türkei und Erdogans Haltung. Viele sind sich sicher, dass die Türkei das Handeln der IS-Terroristen unterstützt. Es soll soweit gehen, dass die Türkei der Terrorgruppe täglich Öl im WErt mehrerer Millionen Euro abkauft.

Kobane

Ein weiterer Kritikpunkt ist der Umgang mit der Situation in Kobane. Die syrisch-türkische Grenzstadt steht seit Wochen unter Belagerung der IS gleichzeitig schaut die Türkei zu und hindert kurdische Freiwillige an der Ausreise aus der Türkei (selbst die Einreise und Visabewilligung für die Türkei stellt sich für Kurden momentan als praktisch unmöglich dar), während gleichzeitig möglichen IS-Rekruten der Weg über die Grenzen offen steht.

Schicksale

Shivan Khalil, selbst Kurde aus Nord-Syrien, verfolgt die Situation aus Salzburg. 2006 flüchtete er hierher, seine Familie blieb in Syrien. Erst vor zwei Monaten musste seine Schwester aus ihrem Dorf flüchten, da IS-Kämper das Dorf angriffen. Es muss Wege geben zu helfen, es sollen nicht nur Waffen sein für die kurdischen Gebiete, die Leute brauchen Kleidung und Nahrungsmittel, so Khalil. Besonders entzetzt zeigt er sich auch von radikalen Muslimen in Österreich und Deutschland. Für ihn ist klar, dass wenn ich in einem fremden Land lebe muss ich mich an dessen Gesetzte halten und muss mich über die Hilfe die einem geboten wird freuen. Wer dies nicht tut soll auch wieder in sein Heimatland zurückgehen.

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